Basketball

Phoenix Hagen wirkt im letzten Testspiel müde

Mit zwölf Punkten Phoenix-Bester: Dominik Spohr.

Mit zwölf Punkten Phoenix-Bester: Dominik Spohr.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Groningen.  Mit einer deutlichen 60:85 (36:48)-Niederlage beim niederländischen Erstligisten Groningen beschließt Phoenix Hagen die Vorbereitung.

Mit einer deutlichen 60:85 (36:48)-Niederlage beim niederländischen Erstligisten Donar Groningen beschließt Basketball-Zweitligist Phoenix Hagen die Saisonvorbereitung. In einer Woche startet man gegen Titelkandidat Chemnitz am Ischeland in die ProA-Saison 2019/20. „Das war ein Abschluss der Vorbereitung, mit dem ich nicht zufrieden war“, kritisierte Coach Chris Harris, „eine lange Fahrt - und wir haben kein gutes Spiel abgeliefert.“

Die Erkältungswelle hatte Phoenix schon vor dem letzten Test getroffen, zwar war der zuletzt fehlende Jannik Lodders wieder dabei, dafür fehlte Spielmacher Niklas Geske. Trotzdem starteten die Hagener mit Jonas Grof auf der Spielmacherposition - auch Jasper Günther litt unter einem Magen-Darm-Infekt - in Groningen gut, führten schnell mit 11:4, ehe die Gastgeber mit einer 14:0-Serie bis zur ersten Viertelpause die Partie kippten. Und sich das Team um Matt Williams (20) nach dem 32:26 (15.) sukzessive bis zur Schlusssirene absetzte. Dabei agierte der zuletzt starke Michael Gilmore - früh foulbelastet - unglücklich, Adam Pechacek dagegen bestätigte die guten Eindrücke. „Wir waren mental nicht fokussiert, sahen müde aus“, bedauerte Harris, „das reicht bei einem Champions-League-Qualifikanten wie Groningen nicht.“

Phoenix Hagen: Gilmore, Leufroy (10, 0/3 Dreier), Günther (8), Aminu (6, 2/4 Dreier), Lodders (4), Spohr (12, 2/6 Dreier), Grof (9), Pechacek (6), Baumann (5).

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