Kreisliga

So will der Tus Esborn bei Kreisligaspiel angreifen

Joahnnes Eschler,  Stürmer beim Tus Esborn

Joahnnes Eschler, Stürmer beim Tus Esborn

Foto: ka

Wetter/Herdecke.  Der Tus Esborn muss beim Nachbarn FC SW Silschede ran. Die Gevelsberger konnten bei der vergangenen Partie wegen Spielermangel nicht antreten.

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Am Sonntag greift der FC Herdecke-Ende wieder aktiv in das Geschehen in der Fußball-Kreisliga A ein und spielt auswärts bei Ararat Gevelsberg. Die Personalsituation hat sich beim Tabellenführer wieder deutlich entspannt, weil zahlreiche angeschlagenen Spieler ihre Blessuren auskurieren konnten. „Wir haben die Qual der Wahl“, berichtet FC-Trainer Frank Henes. „Endlich, bis auf die Langzeitverletzten haben wir alle Mann an Bord.“

Ein Selbstläufer wird das Spiel beim Elften der Tabelle allerdings nicht. „Ich hatte zweimal die Gelegenheit Ararat beobachten zu können. Sie haben in beiden Spielen, gegen Topteams jeweils ein Remis erkämpft. Wir wissen also was auf uns zukommt“, so Henes. Im letzten Jahr hatte der FC keine Probleme mit dem Gegner und gewann beide Spiele (7:2/4:0) deutlich, davon lässt sich Henes allerdings nicht blenden: „Wir müssen wieder konzentriert an die Sache ran, sonst wird das nichts mit einem Sieg.“

SuS Volmarstein im Verfolgerduell

Das Verfolgerduell zwischen den punktgleichen Teams des SuS Volmarstein und der TSG Sprockhövel II wird um 14.45 Uhr an der Köhlerwaldstraße angepfiffen. „Wir wollen unsere positive Serie weiter ausbauen, dafür werden wir auch Sonntag wieder alles geben“, erklärt SuS-Trainer Ralf Gütschow. Seit der 0:2- Niederlage im September in Linderhausen hat der SuS keine der acht Begegnungen mehr verloren und verließ dabei fünfmal als Sieger den Platz.

„Um uns weiter nach vorne zu kämpfen, müssen wir gewinnen. Die Remis in Silschede und gegen Ararat tun uns heute noch weh, das ist klar. Es wird aber nicht einfach, Sprockhövel hat eine starke Truppe, deshalb erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe.“ Mit Marvin Pozuelo, der seine Sperre abgesessen hat, und Sohn Florian hat Gütschow wieder Alternativen für die Abwehr. Dafür fallen aber Joel Hallmann, Nicolas Mayer und Sebastian Lummel verletzungsbedingt aus, dazu ist Felix Krause beruflich unterwegs.

TSG Herdecke in der Außenseiterrolle

Die TSG Herdecke spielt erneut auswärts. Die Mannschaft von Trainer Frank Colapietro konnte keines der letzten fünf Spiele gewinnen und rutschte dadurch auf den zehnten Tabellenplatz ab. Die Leistungskurve zeigte zuletzt, insbesondere beim Spiel in Ennepetal, aber wieder leicht nach oben. Morgen soll sich beim Spiel gegen die SpVg Linderhausen auch wieder der Erfolg einstellen. „Wir sind wieder in der Außenseiterrolle, aber das gefällt uns ganz gut“, so Colapietro.

„So können meine Jungs befreit aufspielen und denken hoffentlich vor dem Tor nicht zu viel.“ Mit Mentor Mustafa kommt nach abgelaufener Sperre der Spielgestalter zurück. „Er kann hoffentlich die in den letzten Wochen vermissten Akzente setzen“, hofft sein Trainer. „Drei Punkte stünden uns natürlich gut zu Gesicht. Der Gegner hat bestimmt etwas dagegen, wir wollen aber alles probieren.“

Nachbarschaftsduell zwischen Esborn und Silschede

Der TuS Esborn könnte auch zu Fuß zum Auswärtsspiel anreisen, denn es geht gegen den Nachbarn FC SW Silschede. Die traten am letzten Wochenende aus Personalmangel nicht in Ende an, obwohl zuvor ihre Reserve gegen Ende II genügend Spieler stellen konnte. „Der Lokalkolorit wird sicher eine große Rolle spielen, das wird ein schwerer Gang für uns“, so TuS-Trainer Thomas Schumacher.

Mit Johannes Eschler hat TuS Trainer Thomas Schumacher im Angriff endlich wieder mehr Alternativen. „Ich hoffe, dass wir die Leistungen aus den letzten Spielen wiederholen können“, sagt Hamann. Zu den Spielern, die weiterhin ausfallen, gehört jetzt auch Marvin Skasa, der sich am letzten Sonntag nach einem Foul einen Fußbruch zugezogen hat.

Der SC Wengern konnte aus den fünf Spielen nach dem Derbysieg in Esborn lediglich beim 3:3 daheim gegen Rüggeberg punkten. Deshalb belegt der SC mittlerweile einen der beiden Abstiegsplätze. Morgen tritt das Team von Trainer Wolfgang Hamann auf dem Brasberg gegen den TuS Ennepetal II an. „Das wird nicht leicht, zumal Ennepetal bis jetzt super Spiele abgeliefert hat. Irgendwie habe ich aber für Sonntag ein gutes Gefühl“, sagt Hamann, der morgen wieder Hendrik Kobinger für das Tor aufbietet. „Für uns gibt es nur eine Richtung. Das bedeutet nach vorne spielen.“

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