Fußball

Sportfreunde Haspe werfen SSV Hagen aus Pokal

B-Kreisligist Sportfreunde Haspe warf den SSV Hagen aus dem Pokal.

B-Kreisligist Sportfreunde Haspe warf den SSV Hagen aus dem Pokal.

Foto: Sportfreunde Haspe

Hagen.  Überraschungen gab es im Kreispokal: Die Sportfreunde Haspe und Fichte Hagen warfen die Bezirksligisten SSV Hagen und TSK Hohenlimburg raus.

Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze: In der dritten Runde des Fußball-Kreispokals sind am Dienstagabend zwei favorisierte Bezirksligisten bei Kreisliga-Teams gescheitert. Oberligist TuS Ennepetal meisterte seine Aufgabe als klassenhöchstes Team gegen B-Ligist FC Gevelsberg-Vogelsang beim 4:1-Erfolg hingegen souverän.

Sportfreunde Haspe – SSV Hagen 7:6 n.E. (1:1). „Es war ein typisches Pokalspiel gegen einen Gegner, der kein gewöhnlicher B-Ligist ist“, fasste SSV-Trainer Dieter Iske zusammen. „Für uns liegt der Fokus auf der Liga.“ Die Gastgeber ließen den Bezirksligisten agieren und erspielten sich gute Konterchancen. „Einen großen Respekt ans Team, das heute mal wieder gezeigt hat, was es kann“, freute sich SF-Coach Thomas Pajdzik über einen „verdienten Sieg.“ Kevin Dias brachte Haspe in der 51. Minute in Führung, Marco Grüterich rettete den SSV kurz vor Schluss ins Elfmeterschießen (89.), wo den größtenteils jungen und unerfahrenen Gäste-Kickern am Ende die Nerven versagten.

TSV Fichte Hagen – TSK Hohenlimburg 2:1 (2:0). „Es war eine gute Partie, in der wir einigen Spielern Wettkampfpraxis verschaffen konnten“, sagte TSK-Spielertrainer Jakob Weber. Fichte-Coach Dietmar Grauer fand lobende Worte für den Auftritt des A-Ligisten: „Wir haben gekämpft und sind gelaufen wie die Wahnsinnigen. Das war heute richtig gut.“ Haris Behlo (28.) und Mohamed Belhadj (33.) schlossen zwei sehenswerte Konter der Gastgeber in Hälfte eins erfolgreich ab. Nach dem Seitenwechsel wurde der Bezirksligist stärker, doch mehr als der Anschlusstreffer von Ugochukwa Tagbo (47.) sprang nicht mehr heraus, weil Niels von Pidoll und Ferhat Kaya gute Torchancen ungenutzt ließen. „Wir haben das nicht schlecht gemacht, die Niederlage wirft uns jetzt nicht um“, so von Pidoll.

SuS Volmarstein – FC Wetter 1:2 (1:1). Samir Hammouda (3.) und Vincent Ebert (60.) schossen den Bezirksligisten beim klassentieferen SuS in die nächste Runde. Bilal Özusaglam war in der 17. Spielminute der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen. „Ein echter Pokalfight, wir haben das Ziel erfüllt und sind glücklich“, so FC-Trainer Fadil Salkanovic.

FC Herdecke-Ende – SC Berchum/Garenfeld 0:4 (0:0). Erst im zweiten Durchgang münzten Dennis Zuhmann (48.), Christian Deuerling (68.), Jerome Nickel (77.) und Nicolas Külpmann (81.) die Überlegenheit des Bezirksligisten in Tore um. „Es war ein Geduldsspiel. Wir hatten viel Ballbesitz und Herdecke in der eigenen Hälfte festgespielt“, resümierte SC-Torwarttrainer Thomas Becker, der die verhinderten Fabian Kampmann (Urlaub) und Stefan Wustlich (krank) vertrat. „Ein hochverdienter Sieg, wir haben wenig Fehler gemacht und viel getestet.“

SC Zurstraße 70 – Hasper SV 6:7 n.E. (3:3). Der gastgebende B-Ligist lieferte dem A-Ligisten auf schwer bespielbarer Asche einen großen Kampf, Yannik Ackermann (70.), Jonathan Karkutsch (84.) und Henrik Rafflenbeul (90.+1) brachten Zurstraße ins Elfmeterschießen, wo Haspe dann das bessere Ende hatte. Für die Gäste waren zuvor Billy John Neumayer (38.), Patrick Bölling (40.) und Fabian Laube (79.) erfolgreich. „Die Jungs haben das nach hinten raus überragend gemeistert“, zeigte sich HSV-Coach Ronald Ogonda zufrieden.

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