3. Liga

Steigerung nach der Pause hilft dem VfL Eintracht Hagen

Tom Bergner (unten) und Haupttorschütze Maximilian Lux feiern den Eintracht-Sieg

Tom Bergner (unten) und Haupttorschütze Maximilian Lux feiern den Eintracht-Sieg

Foto: Vfl Eintracht Hagen

Hagen/Nordhemmern.  Die Rehabilitation ist geglückt: Nach einer deutlichen Leistungssteigerung gewann Eintracht Hagen mit 32:26 bei Aufsteiger LiT Tribe Germania

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Die Rehabilitation ist geglückt: Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gewann Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen mit 32:26 (14:15) bei Aufsteiger LiT Tribe Germania und lieferte damit eine gute Reaktion auf das verlorene Spitzenspiel gegen Wilhelmshaven. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, dank unserer Disziplin konnten wir am Ende einen ungefährdeten Sieg einfahren, was bei einem starken Aufsteiger wie LiT nicht selbstverständlich war“, resümierte VfL-Trainer Ulli Kriebel.

Dabei machten die Gastgeber von Beginn an klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer für den Favoriten aus der Volmestadt sein würde. Denn die dominierende Mannschaft im ersten Durchgang war die LiT, die sich wiederholt mit zwei Toren absetzen konnten und es der Eintracht schwer machte, nicht den Anschluss zu verlieren. Auf das 11:9 (22.) durch Marvin Mundus folgte die erste Auszeit in der Partie, genommen vom Hagener Übungsleiter. „Wir haben viele einfache Fehler gemacht und es fehlte eine passende Körpersprache“ monierte Kriebel das Auftreten zu diesem Zeitpunkt im Spiel. Dennoch blieb der alte Abstand in der Folge zunächst noch bestehen – Moritz Rodenkirchen traf zum 15:13 (30.), aber durch Valentin Schmidts Tor zum 15:14 wenige Sekunden vor der Pausensirene war der Anschluss hergestellt.

Mit viel Willenskraft kam der VfL dann wieder aus der Kabine und startete einen 3:0-Tore-Lauf, der eine 15:17-Führung (34.) bedeutete und für Aufschwung sorgte. Auch weil die Hagener in der Abwehr erneut eine kampfbetonte stabile Leistung zeigten und Torhüter Nils Dresrüsse mit vielen sehenswerten Paraden einen starken Rückhalt bot, konnte man die Führung weiter ausbauen.

Per Tempogegenstoß erfolgreich

Vor allem per Tempogegenstoß war die Eintracht oftmals erfolgreich – mehrfach abgeschlossen von Maximilian Lux, der als einer der Toptorschützen der Liga wiederholt zuverlässig einnetzte. Nach dem 19:20 (40.) zogen die Hagener davon und stellten in der 45. Minute eine komfortable 19:25-Führung her, die die Gastgeber nicht mehr aufholen konnten. Daran änderten auch in dieser Phase insgesamt fünf ausgesprochene Zeitstrafen gegen die Hagener innerhalb von neun Minuten nichts mehr. Näher als auf 23:26 (52.) kamen die Hausherren nicht mehr heran, so dass der Siebenmeter-Treffer von Damian Toromanovic kurz vor Schluss zum 26:32 den Endstand bedeutete.

Auch im kommenden Spiel will man am Freitag um 19 Uhr daheim im Derby gegen Menden nichts anbrennen lassen und die Aufholjagd an die Spitze fortsetzen.

VfL Eintracht: Mahncke, Dresrüsse; Brand (6), Beemsterboer (4), Pröhl (1), Wilhelm, Lux (10/2), Schmidt (6/1), Voss-Fels (1), Bergner, Gaubatz (2), Kister (1), Toromanovic (1/1).

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