Fußball-Bezirksliga

Türkiyemspor Hagen gewinnt Höing-Derby

Amin Ahakham, Mittelfeld-Regisseur von Türkiyemspor Hagen, gewinnt in dieser Szene im Derby am Höing ein Kopfballduell.

Amin Ahakham, Mittelfeld-Regisseur von Türkiyemspor Hagen, gewinnt in dieser Szene im Derby am Höing ein Kopfballduell.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Höing-Derby: Durch einen souveränen 4:1-Erfolg gegen den SSV Hagen orientiert sich Türkiyemspor Hagen in der Fußball-Bezirksliga wieder nach oben

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Derbysieg! Durch einen souveränen 4:1 (2:0)-Erfolg gegen den SSV Hagen orientiert sich der Tabellenfünfte Türkiyemspor Hagen in der Fußball-Bezirksliga wieder nach oben. Während Tabellenplatz drei für die Gastgeber nur noch zwei Punkte entfernt ist, fällt der SSV durch die zwölfte Saisonniederlage ans Tabellenende zurück. SSV-Trainer Dieter Iske erwartete im Vorfeld einen der „spielstärksten Gegner in der Liga.“ Dass die eigene Vorbereitung aufgrund der vielen verletzten und kranken Spieler dürftig war, machte den Gästen zusätzlich zu schaffen. Dennoch agierte die Iske-Elf defensiv zumeist diszipliniert, Türkiyemspor hatte jedoch deutlich mehr Spielanteile. „Wir waren konzentriert und haben den Ball gut laufen lassen“, sah Türkiyemspor-Co-Trainer Mustafa Islah eine entsprechend „verdiente Pausenführung.“

Nach 14 Minuten brachte Dominik Franz die Gastgeber in Front. Nur acht Minuten später legte Juri Marinelli das 2:0 nach. Pech hatte der SSV kurz nach Wiederanpfiff, als Luan Jackson Tavares im direkten Duell gegen Türkiyemspor-Keeper Yannik Wiesner das Nachsehen hatte (48.). Besser machte es dann Emanuel Calin mit dem Anschlusstreffer aus der Distanz (50.). Der Jubel beim SSV war gerade erst verstummt, als Dominik Franz im Gegenzug den alten Abstand wiederherstellte (51.).

Islah bemängelt Chancenverwertung

Die Gäste investierten im Anschluss mehr in die Offensive, brachten aber keinen gefährlichen Abschluss mehr zustande. Juri Marinelli machte in der 70. Minute endgültig alles klar. „Es war eine im Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten ordentliche Leistung“, resümierte Iske. Trainerkollege Islah bemängelte die Halbherzigkeit in Hälfte zwei: „Da waren wir im Abschluss zu verspielt, der Sieg hätte höher ausfallen müssen.“

Türkiyemspor: Wiesner (60. Krasniqi); Dojcinovic, Salvo, Dastan (67. Özdemir), Ahakham, Sebetci, Franz (55. Babayigit), Akbas, Marinelli, Dursun, R. Nezir.

SSV: Khokhlunov; Ayobi, Sahin (79. Ali), Tavares, Acikel (55. Üstün), Calin, Dimitrov, Di Campi, Grüterich, Magearu, Schäfer.

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