Handball

45:12: Beim DSC Wanne-Eickel klappt einfach alles

Nina Albrecht traf viermal im Auswärtsspiel des TV Wanne beim VfL Gladbeck.

Nina Albrecht traf viermal im Auswärtsspiel des TV Wanne beim VfL Gladbeck.

Foto: Oliver Mengedoht / Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Hoch gewinnt der DSC Wanne-Eickel gegen Rauxels Dritte. Auch der HC Westfalia Herne II setzt sich durch. TV Wanne verliert knapp.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

1. Kreisklasse: DSC Wanne-Eickel – HSG Rauxel-Schwerin III 45:12 (22:3). Bei den Schwarz-Gelben klappte im Nachbarschaftsduell gegen die Drittvertretung der HSG Rauxel-Schwerin fast alles.

Auch die ungewohnte Halle der Erich-Friedrich-Gesamtschule bereitete dem DSC keine Probleme.

Konsequente DSC-Deckung lässt wenig zu

Der völlig überforderte Gast lag bereits nach zehn Minuten mit 0:9 zurück. Die konsequente, im Verbund gut arbeitende Deckung ließ kaum Würfe der Rauxeler zu. Im Spiel nach vorne setzten die Spieler die Trainingsvorgaben von Coach Jan Bollmann konsequent um. Besonders erfreut war er über die starke Leistung von Sven Nowoczien am Kreis.

DSC: Motoc, Neumann; L. Nimi (6), Sauerhoff (3), Wontora (7/1), Nowoczien (5), Hippe (7), Pressler (2), Sokolowski (6), P. Nimi (3), Bollmann (2), Akyildiz, Bicker (4).

Westfalia-Reserve hat zunächst Schwierigkeiten

TV Gladbeck II – HC Westfalia Herne II 31:35 (16:19). Mit einer ungewöhnlich sehr offensiven und aktiven Deckungsarbeit bereiteten die Gladbecker Westfalias Reserve lange Zeit große Schwierigkeiten. Schon auf zehn Meter wurden die Rückraumspieler aufgenommen und gepresst.

Darunter litt auch der Herner Spielaufbau. Bis zum 10:9 blieb der TV auf Tuchfühlung. Zwar konnte sich der HCW zunächst mit fünf Serientoren und im zweiten Abschnitt sogar mit sieben Toren absetzen, doch musste das laufende Durchwechseln in der Endphase wieder zurückgenommen werden. Gladbeck kam bis auf zwei Treffer wieder nah heran. Die Strünkeder agierten hier zu hektisch, schlossen zu früh ab und produzierten technische Fehler. „Unterm Strich war es ein Arbeitssieg. Spielerisch können wir es aber besser“, sieht Trainer Robertas Cerniauskas noch Luft nach oben.

HCW: Göller, Wiemers; Schilling (8/1), Latuske (5), Wolter (5), Rogowski, Pflüger, Backhaus, Oeing (2), M. Scheunemann (8), Holzwarth (4), Hinz (3).

TV Wanne verliert knapp das Spitzenspiel

Frauen Bezirksliga: VfL Gladbeck – TV Wanne 1885 26:25 (12:11). Nach dem Ausgang dieses ausgeglichenen Spitzenspiels weisen die drei Mannschaften des Führungstrios, ETG Recklinghausen, VfL Gladbeck und TV Wanne, allesamt vier Verlustpunkte auf. Der heimische TV musste den bitteren K.O.-Treffer 33 Sekunden vor dem Abpfiff schlucken.

Dass trotz Reaktivierung von Jil Falk mit einem kleinen Kader nach Gladbeck gereiste Wanner Team verkaufte sich gut. Die Abwehr stand sehr stabil. In der Gegenwehr nie nachlassend blieben die Tüllmann-Schützlinge immer auf Tuchfühlung, legten mit 23:20 sogar drei Tore vor. Nachdem zwei gute Chancen ausgelassen wurden und drei Minuten in Unterzahl zu absolvieren waren, nahm das Unheil seinen Lauf.

„Kampfgeist und Einsatzbereitschaft stimmten. Das glücklichere Ende aber hatte leider der Gegner für sich“, war Trainer Thomas Tüllmann mit dem Auftritt seiner Mannschaft dennoch nicht unzufrieden.

TV Wanne: Wahler; Albrecht (4), Falk, Freier, Karpus (4), Müller (4/2), Schneider (4), J. Tolusch (3/3), L. Tolusch (6).

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben