Fussball - Westfalenliga

Der DSC Wanne-Eickel plant eine neue Siegesserie

Mit 11:0 gewann der DSC (li. Rene Michen) im Kreispokal beim RSV Wanne (re. Jamal Yousif).

Mit 11:0 gewann der DSC (li. Rene Michen) im Kreispokal beim RSV Wanne (re. Jamal Yousif).

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Bitter war die Niederlage in Finnentrop. Aber der DSC Wanne-Eickel will an die gute Leistung von dort anknüpfen. Sonntag ist Gerlingen zu Gast.

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DSC Wanne-Eickel - FSV Gerlingen (14.30 Uhr, Mondpalastarena). Nach der bitteren Niederlage im Westfalenliga-Topspiel bei der SG Finnentrop/Bamenohl will der DSC Wanne-Eickel am Sonntag eine neue Siegesserie starten.

Zu Gast in der Mondpalast-Arena ist dann der Aufsteiger FSV Gerlingen aus dem Sauerland.

„Wir haben in Finnentrop wirklich richtig stark gespielt und haben uns überhaupt nichts vorzuwerfen. Demnach nehmen wir aus dieser Partie viele gute Dinge mit, auf die wir aufbauen können. Wir wollen an die Leistung aus dem Spitzenspiel anknüpfen“, sagt DSC-Coach Sebastian Westerhoff.

Defensivstarker Aufsteiger

Sonntag geht es erneut gegen ein Team aus dem Sauerland, diesmal jedoch gegen eine Mannschaft, die der DSC-Trainer nicht einschätzen kann.

„Ich muss zugeben, dass ich den Namen des Vereins zu Saisonbeginn zum ersten Mal gehört habe. Es ist ein Aufsteiger, der erst 17 Gegentore bekommen hat.

Gerlingen steht in der Defensive demnach sehr kompakt und versucht dann schnell zu kontern“, so Sebastian Westerhoff, der sich vor dem Spiel noch bei Arthur Matlik, Coach des BSV Schüren, Eindrücke eingeholt hat.

Das eigene Spiel durchziehen

Doch am wichtigsten ist ihm, dass seine Mannschaft ihr Spiel durchzieht. Bereits unter der Woche, beim souveränen 11:0-Erfolg im Kreispokal beim RSV Wanne, war die Stimmung wieder richtig gut.

„Ich glaube dieses Spiel hat der Mannschaft gut getan. Wir hatten nicht viel Zeit über die Niederlage in Finnentrop nachzudenken und haben uns das bisschen Frust, das nach dem verlorenen Spiel sicherlich vorhanden war, von der Seele geschossen“, so der DSC-Trainer.

Mittwoch Westfalenpokal-Viertelfinale in Schermbeck

Am Sonntag muss er sich vor allem in der Defensive etwas einfallen lassen. Davide Basile fällt noch aus, zudem hat sich auch Orkun Koymali in Finnentrop verletzt und wird mit einem Muskelfaserriss in der Hinrunde wahrscheinlich keine Partie mehr für den DSC bestreiten.

Erik Schäfer sah beim Topspiel die Rote Karte wegen einer Notbremse und wurde für drei Pflichtspiele gesperrt. Er ist somit auch beim Westfalenpokal-Viertelfinale auswärts beim Oberligisten SV Schermbeck am kommenden Mittwoch nicht dabei.

Alternativen für die eigene Abwehr

Für Patrick Preissing ist die Saison bereits beendet, auch Sven Preissing fällt weiterhin aus. „Doch wir haben zum Glück noch einige Alternativen in unseren Kader, die diese defensive Rolle ausfüllen können“, ist Sebastian Westerhoff dennoch optimistisch.

So bescheinigt der DSC-Coach unter anderem Lucas Füllgrabe mehrere gute Trainingswochen und auch Cedric Presshoff, der im letzten Jahr Kapitän der DSC-A-Jugend war, ist nach guten Leistungen im Training eine Alternative für die Abwehr.

„Am Sonntag wird es wichtig sein, dass wir unsere Chancen besser nutzen als in den letzten Wochen. Wir erspielen uns immer zahlreiche Tormöglichkeiten, doch davon nutzen wir einfach zu wenige. Vor dem Tor sind wir derzeit einfach nicht konsequent genug. Ich denke aber, dass eine Führung meiner Mannschaft schnell neue Sicherheit geben wird“, so Sebastian Westerhoff.

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