Sportpolitik

Grüner Teppich gelegt in Wanne-Süd und an der Schaeferstraße

Fertig: der neue Kunstrasenplatz für den DSC Wanne-Eickel und die DJK Wanne 88 im Sportpark.

Fertig: der neue Kunstrasenplatz für den DSC Wanne-Eickel und die DJK Wanne 88 im Sportpark.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Neue Kunstrasenplätze in Wanne-Süd und an der Schaeferstraße sind abgenommen. Zweites Kleinspielfeld in Herne-Süd wird am Freitag eröffnet.

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Gleich mehrere Weihnachtsgeschenke legte die Herner Sportverwaltung bereits am Mittwochabend unter den Christbaum: So kann ein weiteres Kleinspielfeld auf dem Sportplatz an der Bergstraße bereits ab diesem Freitag benutzt werden, und auch auf den neuen Kunstrasenplätzen im Stadion Wanne-Süd sowie an der Schaeferstraße soll der Ball so schnell wie möglich rollen.

Während es in Herne-Süd – von dem neuen „Käfig“ profitieren auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Bergstraße – Freitag zu einer kleinen offiziellen Eröffnung kommt, folgt dieser Akt auf den anderen Plätzen erst im Frühjahr 2020, wenn auch die Vereinsheime nutzbar sind.

„Punktlandungen“ bei beiden Großprojekten

Bei beiden Großprojekten sei es, so Rüdiger Döring vom Fachbereich Sport, zu Punktlandungen gekommen, erfuhren die Mitglieder des Sportausschusses. Der Nebenplatz der Mondpalast-Arena ist am 31. Oktober abgenommen worden, sowohl der DSC als auch die DJK Wanne-Eickel können ab sofort den grünen Teppich nutzen.

Falls, ja falls die mit Sand gefüllte Fläche nicht vereist, wodurch am vorigen Sonntag das Premierenspiel der DSC-A-Junioren vom Schiedsrichter abgesagt werden musste.

Aufstellung der Container in Wanne verzögert sich

Nicht der Kunstrasen, sondern der Platz daneben sorgt dafür, dass sich die Aufstellung der Container am Nebenplatz verzögert. „Die Bodenbeschaffenheit macht uns Sorgen“, so Döring, der zu diesem Thema zeitnah Gespräche mit Experten sowie beiden Vereinen suchen will.

Während in Wanne-Süd die Flutlichtmasten „extrem hell“ leuchten sollen, ist genau dieses Licht das Problem an der Schaeferstraße. Rüdiger Döring: „Das neue Kunstrasen-Spielfeld wurde abgenommen und kann von den Vereinen ESV Herne und FC Herne 57 bespielt werden, aber die Trainingsbeleuchtung macht leider noch nicht mit.“

Leichtathleten müssen noch etwas warten

Während diese Baustelle spätestens in der kommenden Woche geschlossen werden soll, müssen die Herner Leichtathleten auf ihr neues Schmuckstück noch länger warten. Das Wetter in den vergangenen zwei Monaten war zu schlecht, daher seien die Tartanbahn und auch die Sprung- und Wurfanlagen nicht ganz fertig geworden.

Döring versprach dem Sportausschuss aber, dass „wir bei der ausführenden Fachfirma ganz oben auf der Prioritätenliste stehen“. Er rechnet spätestens im Mai 2020 damit, dass an der Schaeferstraße auch gesprintet, gesprungen und geworfen werden kann.

Toilettenanlagen für Menschen mit Behinderungen geplant

Für beide Plätze seien zudem Container mit Toilettenanlagen für Menschen mit Behinderungen geplant, erfuhr Gaby Przybyl (SPD) auf ihre Anfrage.

Dafür holt die Verwaltung zurzeit Angebote ein, im Frühjahr 2020 sollen die WC-Anlagen spätestens aufgestellt werden. Und zwar baugleich auf dem Nebenplatz im Stadion Wanne-Süd und an der Schaeferstraße – „dadurch können wir bei der Bestellung eventuell etwas Geld sparen“, hofft Rüdiger Döring.

Weitere Zuschüsse für Vereine

Nicht nur die Fußballvereine, sondern auch der Verein „Sport mit Senioren“ und die Clubs im Sportzentrum an der Falkschule in Börnig durften sich über Weihnachtspräsente des Sportausschusses freuen.

So erhält der SmS einen Zuschuss über 834 Euro für die Kosten, die in diesem Jahr für die Anmietung von Übungsstunden in der Sporthalle im Gysenbergpark entstanden sind.

Auch der TV Börnig-Sodingen und der BC Herne-Stamm, die gemeinsam das Sportzentrum Falkschule betreiben und dafür seit August 2019 einen erhöhten Erbbauzins von ca. 14.400 Euro pro Jahr bezahlen, werden finanziell unterstützt. Der Sportausschuss hob einstimmig den Zuschuss zur Unterhaltung der Anlage auf 8.483 Euro im Jahr an.

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