Tischtennis NRW-/Verbandsliga

TTC Herne-Vöde wird in Bottrop unter Wert geschlagen

Unter Wert geschlagen: hier Christoph Haacke, links, und Florian Bartnik vom TTC Herne-Vöde.

Unter Wert geschlagen: hier Christoph Haacke, links, und Florian Bartnik vom TTC Herne-Vöde.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services

Sieben verlorene Entscheidungssätze führen zur 3:9-Niederlage des TTC Herne-Vöde. Doppelschwäche verhindert Ruhrstadt-II-Sieg in Hiltrup.

NRW-Liga: TSSV Bottrop - TTC Herne-Vöde 9:3. Weit unter Wert verlor der TTC Vöde das Spiel beim favorisierten TSSV Bottrop.

3:9 – das hört sich nach einer glatten Niederlage an, tatsächlich war es aber ein vollkommen ausgeglichenes Spiel.

Rekordverdächtig: neun Spiele gehen in den fünften Satz

Bei einem solchen Ergebnis dauert ein Spiel normalerweise ungefähr zwei Stunden. Dieses Match mit rekordverdächtigen, neun Fünfsatzspielen hielt Spieler und Zuschauer aber fast dreieinhalb Stunden in Atem.

Gleich die ersten fünf Spiele mussten allesamt in den Entscheidungssatz. In den Doppeln hatten dabei zweimal die Gastgeber das bessere Ende für sich. Bei Vöde konnten nur Florian Bartnik und Christoph Haacke punkten. Die ersten Einzel endeten Unentschieden. Jens Polutnik verlor gegen Höhl 11:13 im Fünften, aber Florian Bartnik hielt sein Team nach Sieg gegen Rao im Spiel.

Manevichs 0:3 hatte Ausnahmecharakter

Die anschließende 0:3-Niederlage Maxim Manevichs hatte Ausnahmecharakter, denn gleich die beiden nächsten Partien gingen wieder über die volle Distanz.

Sehr zum Leidwesen der Vöder schafften es weder Christoph Haacke noch Sencer Ergül, ihre Gegner zu bezwingen, die damit das Ergebnis auf 6:2 hochschraubten.

Zur Abwechslung gab es dann wieder ein glattes Drei-Satz-Spiel. Diesmal zu Gunsten von Marco Cerin, der von Dennis Baron nur im dritten Satz ernsthaft gefordert wurde.

Siebte Fünf-Satz-Niederlage für Vöde durch Christoph Haacke

Im folgenden Spitzeneinzel erlitt Florian Bartnik das gleiche Schicksal gegen Höhn wie zuvor sein Kollege Polutnik. Auch er verlor in der Verlängerung des fünften Satzes.

Schneller ging es diesmal am anderen Tisch zu, wo Jens Polutnik zwar in allen Durchgängen mithielt, aber keinen für sich entscheiden konnte.

Auch im letzten Spiel des Tages taten es die Kontrahenten nicht unter der maximalen Anzahl von Sätzen. Christoph Haacke war es vorbehalten, für die siebte Fünf-Satz-Niederlage seines Teams zu sorgen und damit gleichzeitig für den siegbringenden, neunten Spielgewinn des TSSV Bottrop.

Spiele: Bartnik/Haacke 1:0, Polutnik/Ergül 0:1, Manevich/Cerin 0:1, Bartnik 1:1, Polutnik 0:2, Haacke 0:2, Manevich 0:1, Cerin 1:0, Ergül 0:1.

Volle Punktzahl für Ruhrstadt II auf den Positionen eins bis vier

Verbandsliga: TuS Hiltrup - TTC Ruhrstadt Herne II 8:8. Ein seltsames Spiel lieferten sich der gastgebende TuS Hiltrup und Ruhrstadt II. Während Hiltrup das Unentschieden ausschließlich seinen Doppeln und dem unteren Paarkreuz zu verdanken hatte, holte Ruhrstadt seine acht Spielgewinne durch den totalen Erfolg seiner Einzelspieler auf den Positionen eins bis vier.

Mit neu formierten Paarungen wollten die Ruhrstädter ihre Doppelmisere beenden, doch dieser Schuss ging nach hinten los. Nach den verlorenen Anfangsdoppeln machten Tobias Maciejok, Nemanja Gambiroza, Maximilian Bäker und Jasper Reinbothe aus dem 0:3-Rückstand eine 4:3-Führung. Die rissen die Gastgeber aber durch zwei Siege unten schnell wieder an sich.

Der neunte Spielgewinn sollte nicht mehr gelingen

In der zweiten Spielhälfte gingen wieder alle vier Spiele oben und in der Mitte an die Ruhrstädter und brachten die 8:5-Führung. Der siegbringende neunte Spielgewinn sollte aber nicht mehr gelingen. Zwei weitere Niederlagen von Jonas Schindler und Murat Görgülü sowie das verlorene Schlussdoppel kosteten schließlich den Sieg.

Spiele: Maciejok/Schindler 0:2, Bäker/Reinbothe 0:1, Gambiroza/Görgülü 0:1, Maciejok 2:0, Gambiroza 2:0, Bäker 2:0, Reinbothe 2:0, Schindler 0:2, Görgülü 0:2.

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