Fußball

0:3 – FCI verkauft sich unter Wert

Der FCI (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Lünen) suchte auch bei der SG Finnentrop/Bamenohl den Weg nach vorne.

Der FCI (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Lünen) suchte auch bei der SG Finnentrop/Bamenohl den Weg nach vorne.

Foto: Max Winkler

Iserlohn.  Die Plechaty-Elf bringt Finnentrop/Bamenohl mehrfach in Verlegenheit.

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Der FC Iserlohn kehrt zwar mit leeren Händen von der SG Finnentrop/Bamenohl zurück, er hat sich aber am Freitagabend trotz einer 0:3-Niederlage die Bestätigung geholt, dass er mit einem Spitzenteam der Fußball-Westfalenliga mithalten kann.


Fußball-Westfalenliga: SG Finnentrop/Bamenohl - FC Iserlohn 3:0 (1:0). Erst kein Glück und dann auch noch Pech – so lässt sich der Auftritt des noch sieglosen FCI bei den Finnentropern, die ihre ersten vier Saisonspiele ausnahmslos gewonnen hatten, grob beschreiben. Nach einem hervorragenden Spielzug gingen die Hausherren nach gut einer halben Stunde verdient Führung. – daran gab es keinen zweifel. „Wir haben auf Konter gelauert, diese aber nicht gut genug zu Ende gespielt. Außerdem ist es uns nicht gelungen, die zweiten Bälle zu gewinnen“, analysierte Iserlohns Sportlicher Leiter Uli Sauerborn, der mit der Körpersprache des Teams aber einverstanden war, die erste Halbzeit.

Die zweite Halbzeit war wieder die Stärkere

Wie schon in der Vorwoche im Heimspiel gegen den Lüner SV, legte der FCI nach der Pause eine Schippe drauf, und plötzlich kam die Mannschaft vor den rund 300 Zuschauern zu Chancen, allerdings vergaben zunächst unter anderem Lukas Lenz und Ufuk Ekincier. Iserlohn war nun näher am 1:1 als die Hausherren am 2:0, das acht Minuten vor Spielende trotzdem fiel. Die SG erhielt einen strittigen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Marvin Raab hätte den Ball möglicherweise auch pariert – wenn er nicht von der Mauer abgefälscht worden wäre.

Omar Jessey, erneut Mann für die zweite Halbzeit, traf anschließend nach einem Solo nur den Pfosten und verpasste dadurch den Anschlusstreffer. Aber er verdeutlichte erneut, warum ihn der FCI unbedingt haben wollte. Anstatt noch einmal für Spannung im Spiel zu sorgen, machten die Gastgeber vier Minuten vor Spielende den Deckel drauf. Dem Tor ging ein präziser Diagonalball voraus, mit dem die Iserlohner Hintermannschaft ausgehebelt wurde. „0:3 zu verlieren, ist bitter, weil die Mannschaft nicht so schwach war, wie es klingt“, bilanzierte Sauerborn.

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