Basketball

9. NOMA-Cup lockt mit attraktiver und hochkarätiger Besetzung

Für Chris Frazier und die Kangaroos steht der NOMA-Cup auf dem Plan.

Für Chris Frazier und die Kangaroos steht der NOMA-Cup auf dem Plan.

Foto: Foto: Michael May

Iserlohn.  Kangaroos im zweiten Halbfinale gegen den Kooperationspartner Hagen.

In der Vergangenheit litt dieses Basketballturnier häufig unter mangelndem Publikumsinteresse, doch das dürfte sich beim 9. NOMA-Cup der Iserlohn Kangaroos grundlegend ändern. Ein Blick auf das Teilnehmerfeld und die Partien genügt, um zu prophezeien, dass die Matthias-Grothe-Halle am Wochenende bestens gefüllt sein dürfte.

Gleich drei ProA-Ligisten kämpfen neben dem gastgebenden ProB-Vertreter um den Turniersieg. Die beiden Halbfinale-Partien am Samstag mussten dabei noch nicht einmal ausgelost werden, denn von vorneherein war klar, dass nach dem Auftaktmatch zwischen den Rostock Seawolves und den Bayer Giants aus Leverkusen um 16.30 Uhr die Kangaroos gegen Kooperationspartner Phoenix Hagen spielen würden.

Erster öffentlicher Auftritt desPhoenix-Teams

Um 19.30 Uhr stehen sich die beiden Teams gegenüber und werden für eine große Kulisse sorgen, zumal dies der erste öffentliche Auftritt der neu formierten Mannschaft des ProA-Klubs aus der Nachbarstadt ist. Die Gastgeber haben diese Feuertaufe schon hinter sich, und auch im Spiel gegen Rhöndorf war das Interesse der Zuschauer ungewöhnlich groß.

„Wir wollen vor allem sehen, wie unsere in den letzten Wochen erarbeiteten Systeme funktionieren“, sagt Kangaroos-Chefcoach Milos Stankovic. Er ist mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden, weist aber darauf hin, dass Training und Spiel „zwei Paar Schuhe“ sind. Bis auf Tim Wegmann, der sich die Patellasehne angerissen hat und drei Wochen ausfällt, tritt Iserlohn komplett an.

Bei den Gästen aus Hagen gibt es ein Wiedersehen mit Neuzugang Niklas Geske, der ebenso schon in Iserlohn spielte wie Jonas Grof. Insgesamt ist das von Chris Harris betreute Phoenix-Team aber noch im Findungsprozess und auf Centersuche. So ist es gut möglich, dass am Samstag ein Kandidat getestet wird.

Ein Wiedersehen gibt es darüber hinaus mit Donte Nicholas. Der in der Saison 2017/18 überragende Amerikaner der Waldstädter ist aus der britischen Eliteklasse nach Rostock gewechselt. Der ambitionierte ProA-Klub gilt als Turnierfavorit, hat aber ebenfalls viele neue Akteure im Kader, darunter auch der aus Oldenburg geholte Lüdenscheider Haris Hujic. Ähnlich wie Rostock tritt auch Liganeuling Bayer Leverkusen mit fünf ausländischen Akteuren an. Die deutsche Fraktion führt dagegen der Ex-Iserlohner Tim Schönborn an. Prominentester Kopf ist Trainer Hans-Jürgen Gnad. Der ehemalige Nationalcenter gehörte 1993 zum legendären Europameisterteam.

Auf der anderen Seite sind bei den Kangaroos mit Dennis Teucher und Chris Frazier zwei aus Rostock gewechselte Akteure aktiv. Ob es einen direkten Vergleich zwischen beiden Teams gibt, muss sich zeigen. Die Sieger vom Samstag spielen Sonntag um 14 Uhr um den Turniersieg, die Verlierer um 11 Uhr um Platz drei.

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