Fußball

Ahakham beendet Serie der Zehner

Borussia Dröschede überraschte gegen Hohenlimburg.

Borussia Dröschede überraschte gegen Hohenlimburg.

Foto: Dennis Echtermann

Dröschede.   Borussia Dröschede feiert mit einem Rumpfteam überraschenden 1:0-Erfolg.

Es war zwar kein Fußballfest auf der Emst, aber ein Feiertag für die Gastgeber wurde es allemal. Denn mit dem nicht unverdienten 1:0 der Borussia gegen einen seit 15 Punktspielen ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Hohenlimburg setzte die Dröscheder Rumpfelf ein echtes Zeichen.


Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - SV Hohenlimburg 10 1:0 (0:0). Es kommt im Sport nicht selten vor, dass immer dann, wenn sich ein Team praktisch von selbst aufstellt, alle Beteiligten genau wissen, worum es geht. Dies war bei den Gastgebern in diesem Derby der Fall. Und so konnte man mit anschauen, wie sich ein selbstbewusster Gast an einer sattelfesten Abwehr der längst nicht aller Sorgen ledigen Dröscheder die Zähne ausbiss. Und ganz gleich, wem Coach Dragan Petkovic da das Vertrauen geschenkt hatte, alle brachten ihre Leistung.

Hohenlimburg tauchte kaum vor dem Borussen-Tor auf

Konkret sah das so aus, dass die Gäste nach einem Freistoß von Porrello sowie einer weiteren Chance für den Stürmer (9./12.) kaum noch vor dem Tor der Borussia auftauchten. Dort räumten Merz, Steinau, Schmelzer und Ünlü alles weg. Nach 20 Minuten gab es dann auch die ersten Vorstöße der Gastgeber. Zunächst schoss Rödel aus spitzem Winkel (25.) und brachte Zehner-Keeper Klur in Schwierigkeiten, dann setzte er einen Freistoß aus 25 Metern knapp neben das Tor (29.).

Nach der Pause versuchten die Hohenlimburger, die Schlagzahl zu erhöhen. Saffet Davulcu zirkelte knapp am Lattenkreuz vorbei (51.), dann klärte Schmelzer in höchster Bedrängnis (64.). Im direkten Gegenzug verpasste Rödel die Führung, als sein Schuss im letzten Moment von einem Abwehrbein geblockt wurde.

Doch jetzt war Dröschede wieder da und bekam eine Ecke zugesprochen. Ludwig, der sich an gleicher Stelle warmlief, kommentierte die Entscheidung (vermutlich nicht treffend) und sah die rote Karte. Hohenlimburg schien verwirrt, und den Eckball wuchtete Ahakham ins Tor (68.).

Der Schütze verletzte sich bei der Aktion und musste ausgetauscht werden. Einige Minuten später erwischte es Hohenlimburgs Weiß, der nach einem Kopfball auf den Rücken fiel. Ein Rettungswagen wurde angefordert. Als er abtransportiert wurde, musste die Partie in der Nachspielzeit für Minuten unterbrochen werden. Die restlichen Szenen brachten aber kaum noch Aufregung, und so blieb es beim Dröscheder Sieg.

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