Laufen

Am Seilersee geht’s am Wochenende wieder rund

Am Samstag startet die neunte Auflage des 24-Stundenlaufs am Seilersee.

Foto: Josef Wronski/IKZ

Am Samstag startet die neunte Auflage des 24-Stundenlaufs am Seilersee. Foto: Josef Wronski/IKZ

Iserlohn.   9. Auflage des Iserlohner Stadtwerkelaufs über 24 Stunden. Jeffrey Norris: „Gänsehautfeeling“.

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, aber wie gewohnt unaufgeregt und eingespielt. Nun gilt vor dem 24-Stundenlauf am Seilersee der Blick auf das Wetter. Denn darauf haben Ideengeber und Initiator Bernd Nuß aus Menden, das LAZ Iserlohn sowie die zahlreichen Helfer, u. a. vom VfK Iserlohn oder den Hundefreunden Menden, keinen Einfluss.

Dass auch der 9. Iserlohner Stadtwerkelaufes, der diesmal unter dem Dach des neu gegründeten „LaS“ (Laufen am Seilersee) durchgeführt wird, organisatorisch reibungslos über die Bühne geht, dürfte unterdessen sicher sein. Denn bislang lief es bei allen bisherigen Auflagen im wahrsten Sinne des Wortes rund am See, nachdem Bernd Nuß anlässlich seines 60. Geburtstages den Wettbewerb ins Leben gerufen hatte und dazu bislang 5100 Aktive begrüßen konnte.

Über 64 000 Euro für den guten Zweck erlaufen

Um 12 Uhr wird die SPD-Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin Dagmar Freitag die Ultraläufer am Samstag unterhalb der Autobahnbrücke auf die Strecke schicken, 24 Stunden später endet der Wettbewerb, anschließend erfolgt in Inceptum-Stadion die Siegerehrung. Um 12 Uhr gehen zudem die 6-Stundenläufer an den Start. Und dazwischen gibt es reichlich Sport am See. Um 12.30 Uhr (bis 15.30 Uhr) findet wieder der Sponsorenlauf „Kids-for-Kids - Wir wollen was bewegen“ statt, dazu werden auf der Seilerseepromenade erneut rund 400 Aktive erwartet. Bislang kamen allein aus dieser Veranstaltung 33 000 Euro für regionale und 12 000 Euro für internationale soziale Projekte zusammen, und 1800 Euro für die CariTasche Iserlohn. Insgesamt erliefen die Aktiven in acht Jahren über 64 000 Euro, zuletzt 12 554 Euro.

Um 18 Uhr starten am Samstag zudem die 12-Stundenläufer. Dann können auch die „Beneflitzer“ für ein Startgeld von 15 Euro einsteigen, die sich noch am Wettkampftag anmelden und beliebig lange laufen können bis zum Abpfiff am Sonntag um 12 Uhr. Weitere Infos unter: www.24hlauf-seilersee.de

Zum Rahmenprogramm gehören zudem eine Lichtillustration in der Nacht und eine Tombola, ferner wird Bernd Nuß Interessierten am Samstag (20 bis 22 Uhr) und am Sonntag (8 bis 10 Uhr) die Möglichkeit geben, Erfahrungen mit dem Sportgerät Tretroller zu sammeln, verschiedene Modelle können auf der Seilerseepromenade getestet werden. Allerdings macht Bernd Nuß deutlich, dass das Befahren der Laufstrecke, mit welchem Gefährt auch immer, ebenso verboten ist wie Walken mit Stöcken. Als bewährte Kommentatoren fungieren Gabi Haschke und Klaus Fingerhut. Mit „flinken Fingern“ wird die Physiotherapeutenschule maxQ die müden Beine wieder fit machen.

Mendener Tom Kuschel ist zum neunten Mal am Start

Zum neunten Mal dabei ist Tom Kuschel aus Menden, der einmal über zwölf Stunden startete und bislang 818,3 Kilometer gelaufen ist. Die meisten Kilometer absolvierte bislang Peter Haarmann von den SF Ennepetal. Bei sieben Teilnahmen kam er auf 1036,7 km. Rekordhalter ist Hans Edgard Rakeie. Der Norweger lief 2014 stolze 226 Kilometer.

Auf sein Comeback freut sich Jeffrey Norris. Der Ultraläufer aus Nürnberg ist blind und wird von einem Trio unterstützt, wobei zwei seiner Sportfreunde über die Ultradistanz debütieren. Norris bestritt 2008 am Seilersee seinen ersten 24-Stundenlauf und deshalb freut er sich: „Das ist für mich ein besonderes Erlebnis, denn der erste 24-Stundenlauf bleibt in der Erinnerung immer präsent und ist etwas ganz Besonderes. Und der Seilerseelauf hat eine ganz besondere Note. Gänsehautfeeling kommt auf, sobald ich vom Seilersee spreche.“

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