Fußball

Beim Familienfest die Aufsteiger gewürdigt

57 Sinopspor Iserlohn feierte mit Familienfest und Einlagespiel den Aufstieg in die Bezirksliga.

57 Sinopspor Iserlohn feierte mit Familienfest und Einlagespiel den Aufstieg in die Bezirksliga.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.  Fußballer von Sinopspor Iserlohn feiern den größten Erfolg ihrer noch jungen Vereinsgeschichte.

Ab August wird im Seilersee-Stadion wieder Bezirksliga-Fußball angeboten. Nicht der frühere Vertreter VfK Iserlohn, der mittlerweile in die Kreisliga B abgestiegen ist, sondern Senkrechtstarter 57 Sinopspor Iserlohn wird dann der Gastgeber sein.

Der erst 2013 aus der Taufe gehobene Klub feierte am Sonntag offiziell die Meisterschaft in der Kreisliga A und den damit verbundenen Aufstieg. Mit der Begrüßung der Gäste, der Vorstellung der Vorstandskollegen und der Ehrung der erfolgreichen Mannschaft eröffnete der Vorsitzende Rüshan Yagli das Fest von Sinopspor. Sein besonderer Dank galt den Frauen, die viele türkische Leckereien zubereitet hatten. „Ohne unsere Frauen dreht sich das Rädchen nicht“, lobte Yagli.

Hallenturnier-Ausrichtungals ein Vertrauensbeweis

Er will nach dem sportlichen Erfolg in der Meisterschaft mit seiner Vorstandsmannschaft und vielen Helfern nun die Hallenstadtmeisterschaft und das Integrationsturnier angehen. „Wer uns die Ausrichtung dieser Großveranstaltungen überträgt, der hat auch Vertrauen in unseren Verein“, machten Yagli und sein Stellvertreter Ali Kanik deutlich.

Der sportliche Leiter Fuat Cakar begrüßte mit Faouzi Mokhtari stellvertretend einen der Neuzugänge. Für den Unterbau der Senioren ist nun gesorgt, erstmals wurde ein A-Juniorenteam angemeldet. Beim kleinen Kick auf dem Kunstrasen stellten sich die Nachwuchsakteure vor. Erfolgstrainer Özer Cakar, der im Oktober in einem zweiwöchigen Intensiv-Lehrgang in Kaiserau die B-Lizenz erwerben will und in dieser Zeit von Co-Trainer Onur Sentürk vertreten wird, lobte die Arbeit mit seiner Mannschaft um Kapitän Tarik Sentürk: „Bei meiner ersten Trainerstation stehen deutsche Disziplin und türkische Kultur absolut im Vordergrund. Das war auch der Grundstein für den Bezirksliga-Aufstieg.“

Die Sinopspor-Kicker wollen auch in der neuen Umgebung bestehen, aber derzeit stehen der „Ersten“ noch keine angemessenen Trainingszeiten im Seilersee-Stadion zur Verfügung. Vom Gespräch mit dem VfK Iserlohn unter Beteiligung des Iserlohner Sportbüros und des Fußball-Kreises verspricht sich Sinopspor eine einvernehmliche Lösung. „Wir können nicht am Montag und am späten Mittwoch-Abend trainieren“, argumentiert Vorstandsmitglied Sezgin Albayrak. Geschäftsführer Ferit Cakar, der rund um den einzig für den Sinopspor-Fußball zur Verfügung stehenden Container den reibungslosen Ablauf der als Familienfest deklarierten Aufstiegsfeier koordinierte, kam noch einmal auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Ditib-Moschee zu sprechen. „Dies ist ein Zeichen von Miteinander und gewollter Integration. Wir möchten zusätzlich alle Iserlohner gleich welcher Kultur, Religion und Abstammung einbeziehen. Sport vereint, das möchten wir zeigen.“

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