Handball

Bezirksligisten schwitzen für gute Saison

Zuletzt spielten der TV Lössel und der Letmather TV in der Saison 2017/18 um Punkte.

Zuletzt spielten der TV Lössel und der Letmather TV in der Saison 2017/18 um Punkte.

Foto: IKZ-Archiv

Iserlohn.  Handballer von Letmather TV und TV Lössel trainieren und testen. Der LTV baut zwei A-Jugendliche ins Team ein.

Die beiden heimischen Handball-Bezirksligisten Letmather TV und TV Lössel arbeiten fleißig in den letzten Wochen der Saisonvorbereitung, die mit dem Derby in der Humpferthalle am 14. September beendet ist. Dann geht es um die ersten Punkte.

LTV-Coach Jochen Müller strahlt nach dem intensiven Zwei-Tage-Trainingslager in der Humpferthalle (sieben Einheiten) ohne die verletzten S. Temp (Außenbandriss) und Braun (Adduktoren-Probleme) Zuversicht aus. „Alle gehen hoch motiviert zur Sache, das ist erfreulich“, berichtete Müller, der in Zusammenarbeit mit Co-Trainer Malte Buder und Geschäftsführer Stefan Brunswicker in dieser Woche den bislang prall gefüllten Kader (vier Torhüter und 15 Feldspieler) auf insgesamt 14 Akteure reduzieren wird.

Neue Abwehrvariante des LTV erfordert viel Laufarbeit

Im Testspiel gegen den Landesligisten TuS Volmetal II wurde eine neue Variante in der Abwehr ausprobiert, die viel Laufarbeit erforderte. Müller gestand ein, dass hier noch an der Abstimmung gefeilt werden muss. Von der gebotenen Leistung im Angriff, der von Neuzugang Nick Georg (TS Selbecke) getragen wurde, war Müller schon angetan.

Im Sonntag-Test gegen den klassenhöheren Wittener TV gaben die geschlauchten Letmather noch einmal alles. „Am Ende waren die Jungs so richtig platt“, begründete Müller die knappe 32:35-Niederlage. Mit Arne Quittmann und Keeper Dominik Bock waren auch zwei Youngster mit von der Partie. Für beide Akteure, die einen guten Eindruck hinterließen, wird ein Doppelspielrecht beantragt werden. In erster Linie sollen sie allerdings in der A-Jugend-Oberliga eingesetzt werden. „Wir wollen beide nicht überfordern, aber sie werden schon ihre Spielanteile bekommen“, versicherte der LTV-Trainer. Gegen HSG Unna und HSG Lüdenscheid sind weitere Testpartien vorgesehen.

Henning Schierbaum vom TV Lössel ist mit dem derzeitigen Stand durchaus zufrieden. Nach zahlreichen Kraftübungen wurde zuletzt viel mit dem Ball gearbeitet. Gute Fortschritte hat da der rund zwei Jahre verletzte Niklas Strohhammer gemacht. „Er ist der Stabilisator in der Deckung und am gegnerischen Kreis hat er sich auch schon in die Torschützenliste eingetragen“, freute sich der TVL-Trainer. Das Testspiel gegen den Verbandsligisten OSC Dortmund, der mit dem 2,05 Meter großen Trost den überragenden Akteur stellte, boten die Lösseler in 3 x 25 Minuten Spielzeit lange Paroli. Nach dem 23:23 (60.) zeichnete sich die 27:37-Niederlage ab. „Wir haben viel gewechselt, auch die erst kürzlich aus dem Urlaub zurückgekehrten Akteure erhielten ihre Einsatzzeiten“, erklärte Schierbaum. Gegen den ballsicheren und schon eingespielten Landesliga-Neuling Wittener TV konnten die Lösseler ihre gute Leistung nur phasenweise wiederholen. Nach Schierbaums Ansicht ruhte sich sein Team zu sehr auf den Lorbeeren aus. Dies wurde mit einem unnötigen 24:27 quittiert.

Schwindende Kräfte kosteten gleich zwei Testspielsiege

In einem kleinen Turnier probte der TV Lössel offensive Abwehrarbeit. Gegen den mit etlichen A-Jugendlichen angereisten klassenhöheren TS Evingsen stimmte die Abstimmung noch nicht wie gewünscht. Eine kleine Schwächephase in der zweiten Hälfte kostete den möglichen Sieg – 22:23. Gegen den Bezirksligisten Sparta Münster hielt das Team (noch ohne Münder, Punshon und Schon) lange mit, konnte aber bei schwindenden Kräften die 20:24-Niederlage nicht verhindern. Der nächste Test folgt gegen den Landesligisten HSG Lüdenscheid.

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