Fußball

Borussia Dröschede will die Trendwende

| Lesedauer: 2 Minuten
Nach zwei Niederlagen will Borussia Dröschede zurück in die Erfolgsspur.

Nach zwei Niederlagen will Borussia Dröschede zurück in die Erfolgsspur.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.  Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn hofft beim vorgezogenen Spiel in Schüren auf mehr Effizienz.

Der Start verlief nach Maß, doch danach hat das heimische Duo in der Fußball-Westfalenliga nicht mehr gepunktet. Was vor allem bei der Dröscheder Borussia überrascht, die die letzten beiden Partien verlor und kein Tor erzielte.

Die Wende soll nun im Heimspiel gegen FSV Gerlingen gelingen - was schon einmal leichter gewesen sein dürfte. Denn unter der Regie des neuen Trainers Dominik Dapprich hat sich die Spielphilosophie des Teams geändert, das zuletzt mit dem 3:2 gegen Wanne-Eickel aufhorchen ließ. „Das ist ein junge Mannschaft, die technisch versiert ist und auf Überzahl im Mittelfeld aus ist“, sagt Dragan Petkovic, der Trainer von Borussia Dröschede, der sich auf eine knifflige Aufgabe einstellt.

Beim Training der letzten Tage ging es jedoch nicht primär um die Qualität des Gegners, sondern um die Lösung der eigenen Probleme. „Wir haben viel über unsere Abläufe geredet, und jeder Spieler hat noch einmal ausgedruckt in die Hand bekommen, worum es geht“, erläuterte der Coach. Er hofft, dass der Matchplan endlich einmal über 90 Minuten umgesetzt wird. „Dann“, so Petkovic, „werden wir mindestens einen Punkt holen und haben gute Aussichten auf einen Dreier.“ Ihm geht es darum, dass die Mannschaft ohne Ball aktiver wird und dem Gegner mehr Schwierigkeiten macht als zuletzt. Die personelle Situation hat sich gegenüber dem letzten Sonntag kaum geändert.

Bereits an diesem Samstag ist der FC Iserlohn beim BSV Schüren im Einsatz, der um diese Vorverlegung bat. Max Borchmann hatte wegen des Spielausfalls am letzten Sonntag viel Zeit, seine Mannschaft vorzubereiten, und ein zentrales Thema war die Chancenverwertung. „Wir müssen uns im letzten Angriffsdrittel für unseren Aufwand belohnen und die Dinger auch mal reinmachen“, sagt der Trainer, der ansonsten gegenüber den ersten Spielen gar nicht viel ändern muss. „Wenn wir so auftreten, ist das eine gute Basis, doch die Konsequenz im Anschluss muss einfach besser werden.“ Er weiß aber, dass das ein längerer Prozess sein kann.

Gegner Schüren bezeichnet er als „Wundertüte“ und sieht die Dortmunder dank einiger Ex-Profis individuell sehr stark besetzt. Aber die haben bisher erst zwei Zähler auf dem Konto - nach den Punkteteilungen in Sodingen und gegen Hagen 11. „Bei denen hängt viel von der Tagesform ab“, meint Borchmann und hofft natürlich, dass seine Mannschaft den BSV nicht an einem seiner guten Tage erwischt.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Iserlohn Hemer Letmathe

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben