Corona-Krise

Corona sorgt für Stillstand

Torben Majewski kämpft mit dem TTV Letmathe noch um des Landesliga-Aufstieg.

Torben Majewski kämpft mit dem TTV Letmathe noch um des Landesliga-Aufstieg.

Foto: Privat

Letmathe.  Torben Majewski, Tischtennisspieler des TTV Letmathe hält Kopf und Körper fit.

Tischtennis-Bezirksligist TTV Letmathe positionierte sich nach einem sportlich magerem Monat Februar gerade wieder im Windschatten der beiden Aufstiegsplätze, als die Nachricht kam, dass bedingt durch das Coronavirus der Spielbetrieb vorübergehend eingestellt wird. „Wir pausieren vorerst bis zum 17. April“, sagt Torben Majewski. Der 26-Jährige ist nicht nur Spieler der ersten Mannschaft, sondern als Sportwart auch Vorstandsmitglied des 1954 gegründeten Vereins. Und er weiß, dass bereits über weitere Maßnahmen, die bis zum Abbruch der Saison führen können, nachgedacht wird. „Vertreter des DTTB sitzen gerade mit den Landesverbänden zusammen, um eine einheitliche Lösung zu finden.“

Damit der TTV schnell an die jüngsten Erfolge anknüpfen kann, falls die Saison fortgesetzt wird, halten sich Majewski und seine Mitspieler individuell fit. „So lange es erlaubt ist, gehe ich draußen laufen und mache zuhause Stabilitätstraining. Das hilft, die Bewegung am Tisch beizubehalten.“ Dehn- und Koordinationsübungen gehören ebenfalls zum Programm. Dass er im Gegensatz zu einigen Mannschaftskameraden keine eigene Tischtennisplatte besitzt, sieht er nicht als großen Nachteil an. „Sie wäre zuhause nicht effektiv, weil die Bewegungsfreiheit in der Regel fehlt. Höchstens Aufschlagtraining wäre realistisch.“

Studium und Nebentätigkeit liegen ebenso auf Eis

Zeit, um in jeder Hinsicht im Rhythmus zu bleiben, hat Majewski reichlich. „Mein Leben steht momentan still“, berichtet er. Der Letmather studiert an Universität Dortmund Sport und katholische Religion auf Lehramt für die gymnasiale Oberstufe und eigentlich sollte jetzt die finale Phase anbrechen, doch an den Universitäten ruht jeglicher Betrieb, die Prüfungen sind ausgesetzt. Parallel dazu arbeitet er seit einigen Jahren im Ganztagsbereich des Gymnasiums Letmathe, aber auch diese Tätigkeit liegt momentan auf Eis. Das wiederum hat den Vorteil, dass er optimal vorbereitet sein kann, wenn es wieder ernst wird – sowohl an der Tischtennisplatte, als auch vor dem Prüfungsausschuss.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben