Skaterhockey

Der Pokalsieg soll Flügel verleihen

Die Spieler der Samurai zeigen es an: Der dritte Pokalsieg der Klubgeschichte ist perfekt.

Die Spieler der Samurai zeigen es an: Der dritte Pokalsieg der Klubgeschichte ist perfekt.

Foto: Privat

Iserlohn.  Samurai starten selbstbewusst in Essen in die Play-offs der Skaterhockey-Bundesliga .

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Was hat der heimische Skaterhockey-Bundesligist IH Samurai den Mitbewerbern vor dem Start in die Play-offs voraus? Die Iserlohner haben mit dem Pokalsieg vom vergangenen Samstag bereits einen Titel der Saison 2019 in der Tasche und können deshalb recht entspannt an ihre Aufgabe im Viertelfinale am heutigen Samstag um 18.30 Uhr bei den Rockets in Essen herangehen.

Nach dem 10:4-Triumph im Pokalfinale gegen Düsseldorf wurde erst einmal richtig gefeiert. Nach der Heimfahrt vom Austragungsort Assenheim in Hessen, die mit einem Reisebus erfolgte und entsprechend feucht-fröhlich verlief, haben sich die Spieler erst am Mittwoch zur nächsten Trainingseinheit getroffen. Grundsätzlich bleibt der nunmehr dritte Pokalsieg nach 2015 und 2017 aber sehr positiv in den Köpfen der Akteure, die in dieser Serie einen Umbruch vollziehen mussten, der auch so manchen sportlichen Rückschlag bedingt hat.

Älteste Verteidigungsreihe der Liga hält noch gut mit

„Ich glaube, dass wir nach schwierigem Start jetzt auf einem guten Weg sind“, sagt IHS-Routinier Marcel Brozé, der zusammen mit Rückkehrer Pascal Poerschke die wohl älteste Verteidigungsreihe der Liga bildet. Zuletzt stimmten bei den Iserlohnern ja auch die Ergebnisse, und so hat man sich noch den siebten Rang nach der Vorrunde sichern können, der nun das Duell mit Essen beschert.

„Die Essener sind die Mannschaft, die uns von den Topteams am besten liegt“, stellt Marcel Brozé fest. Zuletzt gab es in eigener Halle eine unglückliche und vor allem vermeidbare 7:8-Niederlage gegen die „Raketen“. Im Rahmen des Europapokals wurde das Team aus der Ruhrmetropole dagegen mit 5:1 bezwungen. Von Vorteil dürfte auch sein, dass auf einer ähnlichen Spielfläche wie in Iserlohn gespielt wird. „Das kommt uns natürlich entgegen“, weiß Brozé, der sich gut vorstellen kann, dass man die Essener, die auch einige Streichresultate in der Punkterunde hatten, überrascht.

Dazu ist aber eine konzentrierte Vorstellung am oberen Limit des Leistungsvermögens erforderlich. Hilfreich wäre auch, wenn der im Pokalfinale verletzt ausgeschiedene Marius Riepe mitwirken könnte. Fehlen wird Nils Hoffmann aus dem Kader der Reserve, der seine fünf möglichen Partie „oben“ bereits absolviert hat.

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