Basketball

Die Defensive in der Kritik

Die Kangaroos (hier gegen Schwelm) verloren das Spitzenspiel in Elchingen.

Die Kangaroos (hier gegen Schwelm) verloren das Spitzenspiel in Elchingen.

Iserlohn.  Manager Michael Dahmen ist mit den Kangaroos in Elchingen unzufrieden.

Zwei Spieltage vor dem Hauptrundenende sind die Pro-B-Basketballer der Iserlohn Kangaroos Vierter der Südgruppe. Geschlagen von Tabellenführer Elchingen rutschten sie eine Position nach hinten und müssen nun auf einen Ausrutscher der an ihnen vorbei gezogenen Gießener Zweitvertretung hoffen. Während die Schützlinge von Trainer Dragan Torbica die Serie mit den Heimspielen gegen Bayern München II und Dresden beschließen, müssen die Gießener am Samstag nach Würzburg und empfangen zum Abschluss Leverkusen.

„Natürlich wollen wir die bestmögliche Platzierung, aber wir haben ja selbst schon erlebt, dass man auch als Hauptrundenerster keine Garantie hat, in den Play-offs ganz weit zu kommen“, sagte Kapitän Joshua Dahmen nach dem 96:104 in Schwaben. Wer den Kangaroos in der ersten Runde (ab 10. März) gegenübersteht, ist aktuell nicht abzusehen. In der Nordgruppe ist der Dritte Rostock punktgleich mit Bernau und Bochum auf den Rängen vier und fünf, der Sechste Wolfenbüttel ist nur zwei Zähler zurück. Aus diesem Kreis kommt also der Iserlohner Gegner.

„Wer es wird, soll uns im Moment egal sein. Wir haben keinen Wunschkandidaten“, erklärte Manager Michael Dahmen, der in Elchingen nicht dabei war, die Kangaroos aber im Livestream verfolgte. Was er sah, stellte ihn nicht zufrieden. Während es in der Offensive gelungen ist, den Abgang des Topscorers Sören Fritze zu kompensieren, ist nach seiner Einschätzung die Defensivarbeit etwas aus dem Fokus geraten. „Wir haben dem Gegner zu viele leichte Körbe erlaubt. Elchingen musste für seine Punkte nicht kämpfen.“

Für die Iserlohner geht es darum, mit Heimsiegen die Chance auf Rang drei zu wahren. Und es geht um neues Selbstvertrauen, nachdem man zuletzt zweimal verlor. Dass am Samstag der Kader wieder besser besetzt ist - nur hinter Kris Schwarz bleibt ein Fragezeichen - sollte eine gute Voraussetzung sein.

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