Rollhockey

Die erste Bundesliga-Niederlage der ERGI-Damen

Die Rollhockey-Damen der ERGI verloren 1:2 gegen Cronenberg.

Die Rollhockey-Damen der ERGI verloren 1:2 gegen Cronenberg.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Ohne Maren Wichardt verliert Serienmeister ERGI gegen den RSC Cronenberg.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Irgendwann ist immer das erste Mal.“ Erstaunlich gelassen kommentierte Katharina Neubert, die Spielführerin, diesen historischen Tag. Erstmals hatte Serienmeister ERGI ein Bundesligaspiel am Hemberg verloren. Durchaus verdient gegen erstaunlich forsch auftretende Cronenberger.


Rollhockey, Damen-Bundesliga: ERG Iserlohn - RSC Cronenberg 1:2 (1:1). Dass es ohne die bis zum Jahresende im Ausland weilende Maren Wichardt Probleme geben würde, war den Iserlohnerinnen bewusst. „Wir sind jetzt sehr dünn besetzt, alles muss sich neu einspielen, aber eigentlich bin ich zuversichtlich, dass wir das hinbekommen“, meinte Neubert. „Und wir haben heute nicht schlecht gespielt.“ Aber eben nicht gut genug, um wie gewohnt als Sieger vom Feld zu gehen.

In der ersten Halbzeit hätte die Mannschaft ein Polster herausschießen können. Da gab es neben dem Führungstor durch Katharina Neubert (14.) etliche Großchancen, die ungenutzt blieben. So verzog Franziska Neubert völlig frei vor dem RSC-Tor. Und die Gäste waren engagiert, setzten keineswegs auf Defensive, sondern bemühten sich um druckvolle Offensivaktionen.

Abstimmungsprobleme in der Iserlohner Abwehr führten zum Ausgleich (18.). Die ERGI ließ den Ball nicht gut laufen, erarbeitete sich kaum eine freie Schussposition und setzte viel zu oft auf Einzelaktionen. Cronenberg machte dieser Spielverlauf offenkundig Mut, denn im zweiten Durchgang gab die Mannschaft ERGI-Torhüterin Jessica Ehlert reichlich zu tun. Die Gäste waren nun ebenbürtig, und sie bewiesen mehr Konsequenz im Abschluss (32.). Danach war der RSC dem dritten Tor mehrfach näher als der Meister dem Ausgleich, aber den hatte dann Simone Firll auf dem Schläger. Sie war gefoult worden, trat selbst zum Strafstoß an, scheiterte aber (46.). Und danach war die Sensation nicht mehr zu verhindern.

ERGI: Ehlert; K. Neubert, Runge, Oligschläger, F. Neubert, Firll.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben