Die Konsolidierung steht im Vordergrund

HTV-Co-Trainer Martin Centini.

HTV-Co-Trainer Martin Centini.

Foto: Foto: Willy Schweer

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Hemer.Die Handball-Frauen des HTV Hemer, in der letzten Saison mit Interimstrainer Alfred Klein hinter Aufsteiger DJK Bösperde als Vizemeister eingelaufen, wollen sich mit ihrem neuem Coach Martin Centini und neuem Kader in der Landesliga etablieren.

„Aufgrund der bislang erzielten Ergebnisse scheint eine Platzierung im oberen Drittel durchaus realistisch. Ziel ist es aber, die Spielerinnen aus der Jugend schon jetzt zu integrieren. Die Mannschaft macht mir die Arbeit leicht“, berichtet Centini, der von der Einsatzbereitschaft und vom aktuellen Leistungsstand der gut mitziehenden Mannschaft einen positiven Eindruck gewonnen hat. Der neue Trainer ist dabei, einige Änderungen im Spielsystem zu etablieren.

Im letzten Testspiel unterlagen die HTV-Frauen im Grohe-Forum zahlenmäßig deutlich mit 20:27 (14:15) dem Verbandsligisten HSG Schwerte/Westhofen. „Gegen so eine Mannschaft geht eine Niederlage mit sieben Toren Differenz schon in Ordnung, da gibt es grundsätzlich nichts zu meckern“, meinte Centini, der jedoch in der zweiten Hälfte das zuvor durchschlagskräftige Angriffsspiel gegen die Deckung der Ruhrstädterinnen vermisste.

Die HSG hatte es leicht, lauerte auf Hemeraner Abspielfehler und kam dann durch Tempospiel zu einer Reihe von leichten Toren. Nach dem knappen Pausenrückstand geriet der HTV allerdings schnell auf die Verliererstraße. Sechs eigene Treffer reichten nicht aus, um bis zum Schluss Paroli bieten zu können.

Im Kombinationsspiel am gegnerischen Kreis müssen sich die heimischen Frauen definitiv verbessern, da ist noch Luft nach oben. Die Deckung zeigte dagegen vielversprechende Ansätze.

HTV: Knoll, Stöhr, Langenbach, Hajrushi, Kirchhoff, Kolbe, Paschedag, Rüping, Thiele, Menze, Schulte.

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