Roosters

Iserlohn Roosters atmen nach Intensivphase tief durch

Rums! Konsequent stoppt Roosters-Stürmer Johannes Salmonsson Straubings René Röthke.

Foto: Michael May

Rums! Konsequent stoppt Roosters-Stürmer Johannes Salmonsson Straubings René Röthke. Foto: Michael May

Iserlohn.   Die Iserlohn Roosters gehen mit einer guten Ausgangslage in das letzte Viertel der DEL-Hauptrunde. Die Roosters stehen momentan auf Platz sechs.

Verschnaufen! Zwei Tage kein Eis! Die Iserlohn Roosters atmen tief durch. Nach der Intensivphase mit zehn Spielen in 24 Tagen gab es frei. Erst morgen müssen die Cracks wieder ran, dann beginnt die Vorbereitung auf das letzte Viertel der Hauptrunde und die beiden Wochenendspiele gegen Düsseldorf am Freitag und in Wolfsburg am Sonntag.

16 Punkte holte das Team von Trainer Rob Daum aus diesen zehn Partien, damit hielt es Platz sechs. Aber das Polster auf Rang elf ist keinesfalls komfortabel, acht Zähler Vorsprung auf die punktgleichen Teams aus Augsburg (11.) und Mannheim (12.) sind bei noch zwölf ausstehenden Spielen alles andere als beruhigend. Allerdings müssen mindestens noch fünf Rivalen erst einmal an den Iserlohn Roosters vorbeiziehen, und das ist angesichts der Ausgeglichenheit der Liga hinter dem uneinholbaren Spitzentrio Nürnberg, München und Berlin wohl eher unwahrscheinlich.

Viele Spiele besitzen schon jetzt Play-off-Charakter

„Für jede Mannschaft ist es schwierig, Boden gut zumachen. Und das ist ein Vorteil für uns“, sagt Daum angesichts dieses breiten Mittelfeldes, wobei es für Schlusslicht Straubing wohl am schwierigsten werden dürfte, noch in die Reichweite der K.o-Runde zu kommen. „Für uns ist derzeit jedes Spiel so, als sei es die siebte Begegnung in einer Play-off-Serie“, hat Straubings Coach Tom Pokel nach dem Auswärtssieg in Schwenningen gesagt. Die Wochenendniederlagen in Iserlohn und gegen Bremerhaven haben die Chancen der Tigers deutlich geschmälert, diese punktlosen Auftritte haben weh getan.

Das sieht beim ERC Ingolstadt anders aus. Die Play-offs seien für sein Team schon Ende Dezember gestartet, sagte Doug Shedden bei seinem Amtsantritt als neuer Coach der Panther. Sie steuern dank eines Zwischenspurts nun auf Play-off-Kurs.

Rob Daum richtet seinen Blick aber nicht auf die Konkurrenz, nicht auf die Dinge, „die wir nicht selbst kontrollieren können“, sondern nur auf die eigene Mannschaft. „Wir können nicht auf Ausrutscher anderer hoffen.“ Daum hat die Play-offs fest im Visier: „Als Optimisten fokussieren wir uns auf eine Top-Sechs-Platzierung, als Pessimisten auf einen Top-Ten-Rang. Aber für beides müssen wir hart arbeiten.“

Roosters stehen vor vielen Sechs-Punkte-Spielen

Denn es könne immer viel passieren, zumal seine Mannschaft nicht, wie er einräumt, immer ihr bestes Hockey abrufe. Aber es ist eine Stärke, dass die Spieler dann trotzdem häufig einen Weg finden, Spiele zu gewinnen.

Das ist besonders mit Blick auf die Duelle gegen jene Mannschaften von Bedeutung, die hinter dem IEC stehen. Daum: „Es kommen jetzt viele sechs Punkte-Spiele. Daher ist es wichtig, dass wir diese Teams schlagen.“ Und mit zahleichen dieser schlechter postierten Klubs haben es die Roosters in den kommenden Spieltagen zu tun, u. a. mit Düsseldorf, Augsburg, Bremerhaven und Krefeld.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik