Basketball

Ein ausgewogen besetztes Team

Etliche Autogrammwünsche und ebenso viele Bitten nach Selfies hatte Chris Frazier nach dem Spiel gegen die BSW Sixers zu erfüllen.

Etliche Autogrammwünsche und ebenso viele Bitten nach Selfies hatte Chris Frazier nach dem Spiel gegen die BSW Sixers zu erfüllen.

Foto: Max Winkler

Iserlohn.  Bei Chris Frazier und den Kangaroos ist der Ärger der Vorwoche verflogen.

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Die Erleichterung war nach dem 79:68-Sieg der ProB-Basketballer der Iserlohn Kangaroos in der Matthias Grothe-Halle spürbar, und dementsprechend fiel die Siegesfeier auch recht intensiv aus. Gefragt waren vor allem die neuen Gesichter in der Mannschaft. Vorneweg Elijah Allen und Topwerfer Chris Frazier, die gerade von den jungen Fans zu zahlreichen Selfies gebeten wurden.

Und die Spieler erfüllten die Wünsche gerne. „Früher war ich da sehr in mich gekehrt, doch mittlerweile habe ich gelernt, den Kontakt zu den Fans zu schätzen“, erklärt Chris Frazier. Bei ihm überwog nach einer Woche, in der sich alle über die bittere Niederlage in Schwelm geärgert hatten, die Freude über den Sieg. Natürlich gab es aus seiner Sicht noch Defizite. „Wenn wir mal mit zwölf Punkten in Führung lagen, haben wir defensiv nachgelassen“, so der Routinier, der nach der ersten Videoanalyse noch mehr Aggressivität in der Verteidigung fordert.

Jeder der zehn Spieler kannetwas einbringen

Gegenüber dem Schwelm-Spiel, in das man nach seiner Ansicht mit zu viel Energie ging, sei die Mannschaft gegen die BSW Sixers deutlich fokussierter zu Werke gegangen. „Zudem haben wir zehn Spieler in der Rotation, von denen jeder etwas für die Mannschaft einbringen kann“, stellt Frazier weiter fest. Als Beleg hierfür dienen ungewöhnliche Statistikwerte. Demnach stand jeder Akteur mindestens zwölf (Jonas Buss) und höchstens 29 Minuten (Frazier) auf dem Feld. Das spricht für eine ausgewogene Besetzung und ein ebensolches Coaching.

Chris Frazier ist einer der Führungsspieler und scheint seine Mitte gefunden zu haben. „Ich darf nicht zu viele Erwartungen an mich haben, dann läuft es besser“, macht er deutlich. Zusammen mit dem verbesserten Elijah Allen, dem mit 19 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double gelang, Malte Schwarz und den Dahmen-Brüdern blickt man zuversichtlich nach vorne. Samstag geht es nach Bernau, wo die Trauben vermutlich hoch hängen. Mit harter Defensive ist man aber auch dort nicht chancenlos.

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