Das Spielerkarussell bei NOMA Iserlohn dreht sich

El-Tamer und Hudson kommen

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Iserlohn. Äußerst schwierig gestaltete sich die Suche nach Verstärkungen beim Basketball-Pro-B-Zweitligisten NOMA Iserlohn.

Manager Michael Dahmen hat nun allerdings nach mehrtägigen Bemühungen zwei neue Akteure präsentiert, mit denen die heimischen Korbjäger hoffen, das Ruder im Abstiegskampf noch einmal herumreißen zu können. Doch der Reihe nach:

Gestern zerschlugen sich zunächst endgültig die Bemühungen, US-Center Edward Seward vom Pro-A-Klub BG Karlsruhe zu verpflichten. Mit dem ehemaligen Ascherlebener Mannschaftskollegen von Sebastian Harke, der zuletzt nur geringe Spielanteile hatte, waren sich die Kangaroos bereits einig, doch ohne Angabe von Gründen verweigerten die Badener die Freigabe. Iserlohns Manager Dahmen beklagte vor allem die Vorgehensweise seines Karlsruher Kollegen, der nur über seine Sekretärin Verlautbarungen abgab. „Das ist unter Kollegen in der zweiten Liga bislang einmalig”, so Dahmen.

Für den Manager hatte sich damit auch die letzte Option zerschlagen, einen US-Center zu holen. Stattdessen stößt nun der 30-jährige deutsche Center Malik El-Tamer zur Mannschaft. Der spielte zuletzt bei ZSKA Sofia (2006/07), bei den Muro Baskets in Spanien, bei den Zweitligisten Schalke und Bremen sowie in Syrien. Probleme könnte es beim 2,06-m-Mann allerdings mit einer zügigen Freigabe geben. Bei NOMA Iserlohn hat man mit der Arbeitsweise des bulgarischen Verbandes bislang keinerlei Erfahrungen.

Zweiter Neuling im Team ist der Kanadier James Hudson. Der 24-jährige Combo-Guard (Aufbau/Flügel) spielte zuletzt für den Zweit-Regionalligisten Citybasket Recklinghausen, erzielte im Schnitt 30 Punkte und führte den Klub beinahe im Alleingang ins gesicherte Mittelfeld. Überzeugt hatte er, der in dieser Spielklasse aus Ausnahmespieler gilt, die Verantwortlichen bereits in einem Trainingsspiel vor Wochenfrist, in dem er sofort zeigte, dass er die Leitfigur sein kann, die Trainer Paris Konstantinidis praktisch seit Saisonbeginn sucht.

Der 1,88 m große Spieler, der auch schon bei Phoenix Hagen im Gespräch war, soll nach Auskunft seines Agenten bereits am Samstag gegen Spitzenreiter Kirchheim spielen können. Personelle Probleme wären bei den Waldstädtern aber auch nicht zu erwarten, wenn El-Tamer und Hudson noch nicht eingesetzt werden könnten, da US-Center Phil Freeman noch bis Ende Februar unter Vertrag steht. Läuft alles normal wird der 2,11-m-Akteur, der die Entscheidung der sportlichen Leitung gegen ihn sportlich nahm, in Kürze in die Staaten zurückkehren.

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