Eishockey

Empörung über Anschuldigungen bei den Iserlohn Roosters

Auf Verteidiger Sena Acolatse (Nummer 14), hier im Duell mit Wolfsburgs Phil Hungerecker, werden die Iserlohn Roosters die nächsten drei Spiele verzichten müssen.

Auf Verteidiger Sena Acolatse (Nummer 14), hier im Duell mit Wolfsburgs Phil Hungerecker, werden die Iserlohn Roosters die nächsten drei Spiele verzichten müssen.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Auf Managerebene kontert Christian Hommel dem Wolfsburger Charly Fliegauf.

Die handfeste Auseinandersetzung, die sich die Spieler der Iserlohn Roosters und der Grizzlys Wolfsburg am Donnerstag im Anschluss an ihr Aufeinandertreffen am Seilersee geliefert haben, wird verbal fortgesetzt – und zwar auf Funktionärsebene. Am Freitag erhob Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf wie berichtet den Vorwurf in Richtung der Roosters, dass deren Spieler nicht nur die Prügelei ausgelöst hätten, das Gemenge sei von Maxim Rausch zudem auf Anweisung ausgelöst worden.

Das lässt Roosters-Manager Christian Hommel weder auf sich noch auf seinen Spielern sitzen. „Wir halten es für nicht hinnehmbar, dass nicht nur zwei unserer Spieler wortwörtlich herabgewürdigt werden, sondern dass er auch behauptet, die Aktion wäre bereits im Vorfeld von unserer Seite angezettelt worden. Diese Unterstellung entbehrt jeder faktischen Grundlage und ist daher schlichtweg falsch. Wir weisen derartige Vorwürfe mit Nachdruck von uns.“ Diese Stellungnahme Hommels haben die Roosters am Samstag auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Der Manager äußerte sich auch zum mittlerweile verhängten Strafmaß gegen die beteiligten Spieler. Maxim Rausch wurde vom Disziplinarausschuss der DEL wegen grob unsportlichen Verhaltens für vier Spiele aus dem Verkehr gezogen, Sena Acolatse muss dreimal zuschauen und Wolfsburgs Spencer Machacek einmal. Alle drei bekamen zudem eine Geldstrafe aufgebrummt, über deren Höhen keinen Angaben gemacht wurden.

Das „Nachspiel“ der Partie gegen Wolfsburg

„Was da passiert ist, ist sicherlich grenzwertig und unsere Spieler wurden entsprechend sanktioniert.“ Dies allerdings hätte er sich auch für die Beteiligten der Grizzlys gewünscht. Das muss die Liga ähnlich gesehen haben. Nachträglich wurde Darren Archibald für zwei Spiele gesperrt.

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