Rollhockey

ERGI jetzt ohne Maren Wichardt

Die ERGI um Spielführerin Katharina Neubert kämpft erstmals zuhause um Bundesligapunkte.

Die ERGI um Spielführerin Katharina Neubert kämpft erstmals zuhause um Bundesligapunkte.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Die Spielertrainerin fehlt dem Team bis Weihnachten. Die Männer treten in Remscheid an.

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Nach einem Rollhockey-Bundesligawochenende ohne Iserlohner Beteiligung sind am Samstag beide ERGI-Teams wieder gefordert. Die Frauen empfangen den RSC Cronenberg, die Männer treten bei der IGR Remscheid an.

Damen-Bundesliga: ERG Iserlohn - RSC Cronenberg (Sa., 18 Uhr, Hemberghalle). Die Double-Gewinnerinnen der ERGI stehen vor gleich zwei kniffligen Aufgaben. Da wären zunächst einmal die Gegnerinnen. „Cronenberg hat ein junges, engagiertes Team beisammen, das langfristig zu den Spitzenteams gehören wird“, ist sich Katharina Neubert, Spielführerin der ERGI, sicher. Dass die Wuppertalerinnen seit Beginn der neuen Saison noch kein Bundesligaspiel absolviert haben, ist für sie weder ein Vorteil, noch ein Nachteil. Zur Erinnerung: Iserlohn startete vor drei Wochen erfolgreich in die Saison, gewann beim TuS Düsseldorf-Nord mit 6:1. „Wir stehen ja beide noch am Anfang und dadurch gewissermaßen vor einem leeren Blatt Papier.“

Das stimmt mehr denn je. Denn beim Auftakt konnte die ERGI noch auf die Dienste ihrer nach wie vor überragenden Spielertrainerin Maren Wichardt zählen, die drei Tore erzielte. Durch einen berufsbedingten Auslandsaufenthalt steht sie dem Team bis Weihnachten nicht zur Verfügung. „Maren ist am Sonntag geflogen, in der Tat ist es das erste Spiel ohne sie. Aber wir sind gut eingestellt und werden auch vom Verein unterstützt.“ So wird der frühere Torwart Thomas Weber am Samstag hinter der Bande stehen und Anweisungen geben. Und unter der Woche wird eine Trainingsgemeinschaft mit dem ERSC Schwerte gebildet. Trainiert wird abwechselnd in Iserlohn und in der Ruhrstadt.

Herren-Bundesliga: IGR Remscheid - ERG Iserlohn (Sa., 16 Uhr, Sportzentrum Hackenberg). Die Vorfreude ist groß bei Iserlohns Trainer Alfredo Meier, schließlich ist es der erste Auftritt seit dem starken Heimspiel gegen den RSC Cronenberg, das vor zwei Wochen mit 9:2 gewonnen wurde. „Ich hoffe natürlich, dass die Leistung gegen Cronenberg keine Eintagsfliege war, sondern dass der Knoten bei uns geplatzt ist“, sagt Meier. Trotz seiner Erfahrung weiß auch er nicht mit letzter Gewissheit, was sein Team erwartet.

Remscheid fehlen zwei absolute Leistungsträger

„Bei Remscheid fallen Yannick Peinke und Daniel Strieder aus, aber wir wissen nicht, wie sie diese Lücken füllen werden.“ Peinke wurde in der vergangenen Saison mit 30 Treffern in 13 Spielen Torschützenkönig, Strieder war in zwölf Spielen 23 Mal erfolgreich. Umstellungen deuten sich auch bei der ERGI an. Kai Milewski wurde zuletzt von Leistenbeschwerden geplagt. „Sein Ausfall wäre ein harter Schlag für uns.“ Christopher Hegener geht mit Trainingsrückstand ins Spiel und Adrian Börkei ist ganz raus. „Wir hatten unterschiedliche Auffassungen was Spiel- und Mannschaftsführung angeht“, begründet Meier die Trennung.

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