Rollhockey

ERGI will sich mit achtbarem Ergebnis aus Euroliga verabschieden

Die ERG Iserlohn hofft auf ein achtbares Resultat in Reus.

Die ERG Iserlohn hofft auf ein achtbares Resultat in Reus.

Iserlohn.   Iserlohner rücken beim Gastspiel in Reus die Defensive in den Mittelpunkt

In Reus, der zweitgrößten Stadt Südkataloniens, verabschiedet sich Rollhockey-Bundesligist ERG Iserlohn am Wochenende von der europäischen Bühne. Im letzten Vorrundenspiel der Euroleague gastieren die Iserlohner am Samstag (21 Uhr) beim Titelverteidiger Reus Deportiu, der mit 13 Punkten die Gruppe A anführt und sich somit bereits für das Viertelfinale qualifiziert hat.

Iserlohn ist als punktloser Letzter ausgeschieden und krasser Außenseiter. „Wenn wir ein Ergebnis wie im Hinspiel erreichen, wären wir mehr als zufrieden“, sagt Trainer Wolfgang Hoffmann, denn am Hemberg zog sich die ERGI beim 4:8 unerwartet gut aus der Affäre.

Katalanisches Topteamspielt in einer anderen Liga

Im Team der Gastgeber stehen zahlreiche spanische Internationale wie Jepi Selva, Xavi Costa oder Raul Marin. Letzterer führt mit 40 Treffern die Torjägerliste in der spanischen OK Liga an. Als Tabellendritter haben die Katalanen noch gute Chance, nach sieben Jahren wieder einmal den nationalen Meistertitel zu holen. Nur drei Punkte trennen sie von Spitzenreiter H.C. Liceo.

Obwohl die Iserlohner als Deutscher Meister anreisen, spielen die Gastgeber vom Niveau her in einer anderen Liga. „Da können wir nur lernen“, hofft Hoffmann, Anregungen für die Zukunft aus dieser Partie ziehen zu können. Seine Hauptaugenmerk richtet sich auf die Defensive. „Wir müssen hinten gut stehen und versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten“, erklärt der ERGI-Coach: „Vielleicht werden sie dann wie im Hinspiel etwas nervös.“ Allein daran sieht man, wie bescheiden die Erwartungshaltung der Iserlohner ist.

Bis auf Sebastian Glowka sind vermutlich alle Akteure an Bord, wenn der Flieger heute um 15.20 Uhr in Düsseldorf Richtung Barcelona abhebt. Ein Fragezeichen steht noch hinter Kai Milewski (Grippe), der die ganze Woche nicht trainieren konnte. Er wird genauso körperlich geschwächt sein wie Timo Henke oder Schlussmann Lukas Kost, die nach ihrer Genesung noch nicht wieder vollkommen fit sind.

ERGI: Kost, Weber; Milewski, Hilbertz, Pereira, Henke, Börkei, Hegener, Kirtyan.

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