Schach

Erstliga-Aufstieg ist für den SV Hemer zum Greifen nahe

Das Schachteam des SV Hemer steht dicht vor dem großen Triumph.

Das Schachteam des SV Hemer steht dicht vor dem großen Triumph.

Foto: Privat

Hemer.  In 14 Tagen fällt in Kiel die Entscheidung in der Partie gegen Lübeck. Starker Auftritt beim Tabellendritten in Steinfurt.

Am drittletzten Spieltag der zweiten Frauen-Bundesliga traf der Schachverein Hemer auf den Tabellendritten. In Steinfurt sollte die Spitzenposition vor der abschließenden Doppelrunde in zwei Wochen in Kiel verteidigt werden.

Hemer setzte erstmals alle drei rumänischen Großmeisterinnen mit Luminita Cosma, Carmen Voicu-Jagodzinsky und Iulia Ionica ein. Dazu kamen die Jugendspielerinnen Lisa-Marie Möller (18), Valerija Naumenko (17) und Linda Becker (13), die alle von Voicu-Jagodzinsky trainiert werden.

Erneut wurden die Hemeranerinnen von mehreren Zuschauern unterstützt. Und diese sahen nach nur knapp 90 Minuten die 1:0-Führung durch Naumenko. Es dauerte dann etwa eine weitere Stunde, ehe Becker und Voicu-Jagodzinsky auf 3:0 erhöhten. Damit war der Widerstand der Münsterländerinnen gebrochen. Ionica und Cosma erhöhten auf 5:0. Und am Ende siegte auch Möller.

Die Hemeraner Frauenmannschaft, die erst im vergangenen Jahr den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hat, legte damit vor. Und Lübeck, das vor der Runde nur einen Punkt hinter Hemer lag, vergab parallel eine 3:1-Führung noch zum 3:3. Damit liegt Hemer nun zwei Mannschaftspunkte und 5,5 Brettpunkte vor dem Kontrahenten, der am 16. Februar der letzte Gegner für die mittlerweile stärkste Frauenmannschaft in Nordrhein-Westfalen sein wird.

Der Aufstieg in die erste Frauen-Bundesliga, die als die stärkste erste Liga der Welt gilt, ist damit zum Greifen nah. Erfolgreichste Spielerinnen im Team sind die beiden Jugendspielerinnen Naumenko und Becker, die bislang alle Partien gewinnen konnten. Aber auch Cosma und Voicu-Jagodzinsky mussten bislang nur einmal in eine Punkteteilung einwilligen.

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