Basketball

Fraziers Dreier beschert Kangaroos zweiten Auswärtssieg

Chris Frazier verwandelte den siegbringenden Dreier für die Kangaroos.

Chris Frazier verwandelte den siegbringenden Dreier für die Kangaroos.

Foto: Michael May

Sandersdorf.  Nur im dritten Viertel der Partie bei den BSW Sixers droht Iserlohns Basketballern das Spiel aus den Händen zu gleiten.

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Die Iserlohn Kangaroos haben in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B einen eminent wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Denn auch wenn die Mannschaft von Trainer Milos Stankovic Vorletzter bleibt, wurde der Rückstand auf die Play-off-Ränge auf zwei Zähler verkürzt.


2. Basketball-Bundesliga Pro B: BSW Sixers - Iserlohn Kangaroos 88:89 (22:23/48:50/74:63). Es war lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe, das sich beide Teams am Sonntagnachmittag lieferten. Weder die Gastgeber, noch die Kangaroos schafften es, sich einen deutlichen Vorsprung zu erspielen – oder sich abzusetzen.

Kangaroos treffen zweimal mit der Pausensirene

Die Gelegenheit dazu bot sich vor allem den Iserlohnern mehrfach bei den Drei-Punkte-Würfen. Sieben Versuche unternahmen sie im ersten Viertel, Ruben Dahmen traf dreimal, sein Bruder Joshua einmal. Drei Würfe verfehlten ihr Ziel allerdings auch. Chris Frazier war es schließlich, der mit der Schlusssirene für die Führung nach dem ersten Viertel sorgte, die nach Wiederbeginn rasch ausgebaut wurde, doch mehr als fünf Punkte ließen die Sixers nicht zu.

Bis kurz vor der Halbzeitpause herrschte zwischen beiden Teams wieder Gleichstand, doch auf jeden letzten Drücker traf Elijah Allen. Doch weil in den 3:45 Minuten nach dem erneutem Wiederbeginn nur vier weitere Punkte dazu kamen, machten die Sachsen-Anhalter den Rückstand schnell wett und wandelten ihn in eine für die Verhältnisse dieses Spiels komfortable Führung um. Nach 28:49 Minuten hieß es 72:63. Sollte den Kangaroos etwa wie schon so häufig in dieser Saison in den entscheidenden Augenblicken das Spiel aus den Händen gleiten? Schließlich häuften sich nicht nur die kassierten Treffer, sondern auch Fehlwürfe, Fehlpässe und die Zahl der begangenen Fouls. Sieben Drei-Punkte-Würfe gingen in diesen zehn Minuten daneben. „Es ist uns im vergangenen Jahr häufiger passiert, dass wir in den entscheidenden Augenblicken ein bisschen den Kopf verloren haben.“

Joshua Dahmen: „Haben die richtigen Optionen gezogen“

„Das war diesmal nicht der Fall, weil wir uns als Team zurückgekämpft haben und vor allem in der Offensive die richtigen Optionen gezogen haben“, analysierte Mannschaftskapitän Joshua Dahmen, der auch an Malte Schwarz dachte. Er war es nämlich, der Ferdinand Zylka, den Dreh- und Angelpunkt sowie mit 22 Punkten gefährlichsten Werfer aufseiten des Fusionsklubs im letzten Angriff entscheidend störte.

So blieb es dabei, dass Chris Frazier nach einem Assist von Elijah Allen mit einem Dreier 15 Sekunden vor Ende den Schlusspunkt setzte. Bislang hatten die Kangaroos die Spieler, die sich auf Messers Schneide befanden, zumeist verloren.

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