Wasserball

Freibadrunde realistisch

Iserlohn. Abgesagt sind die Spiele in der 2. Wasserball-Liga bislang nur bis zum Jahresende, doch es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Deutsche und der Westdeutsche Schwimmverband nachlegen. „Ich gehe davon aus, dass wir im ersten Quartal 2021 nicht spielen werden“, sagt Holger Tobi, Wasserballwart der SGW Iserlohn.

Eine offizielle Bestätigung stehe zwar noch aus, doch für ihn sei angesichts der aktuellen Entwicklung etwas anderes nicht vorstellbar. Seit dem 10. März haben die Iserlohner kein Meisterschaftsspiel bestritten, und Holger Tobi geht davon aus, dass diese Inaktivität mehr als ein Jahr dauern wird, denn selbst wenn im März wieder gespielt werden könnte, müsste zunächst eine Vorbereitung absolviert werden.

Doch das Mannschaftstraining ist bei der SGW derzeit nicht alles, was zu entbehren ist. Nach der Trennung von Coach Jürgen Kniese ist der Posten des Übungsleiters weiterhin verwaist. „Wir werden erst tätig bei der Suche nach einem Nachfolger, wenn wir wissen, wie und wann es weitergeht“, so Holger Tobi, der bislang davon ausgeht, das alle Akteure bei der Stange bleiben. Einzig Torhüter Sebastian Treeck und Michael Knaub haben wegen schwerwiegender Verletzungen ihre Laufbahnen beenden - unabhängig vom aktuellen Lockdown.

Die anderen Akteure halten sich derweil im Individualtraining fit. „Einige haben sich sogar eine Hantelbank in die Wohnung gestellt“, berichtet Tobi. Der Wasserballwart rechnet maximal damit, dass noch eine Freibadserie als Einfachrunde gespielt wird. „Das dürfte das höchste der Gefühle sein. In drei Monaten ist das machbar. Ob aber alle Konkurrenten das so durchziehen können wie wir, muss natürlich erst einmal geklärt werden.“

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