Basketball

Fritze hat die Kangaroos verlassen

Sören Fritze hat die Kangaroos

Sören Fritze hat die Kangaroos

Iserlohn.   Topwerfer fehlt nach Vertragsauflösung schon gegen Gießen.

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Im Kampf um die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB und unmittelbar vor der wichtigen Partie gegen Gießen müssen die Iserlohn Kangaroos einen personellen Rückschlag hinnehmen. Aufbauspieler Sören Fritze hat Kangaroos-Manager Michael Dahmen überraschend um die sofortige Auflösung seines Vertrages gebeten.

„Sörens Entscheidung, die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt zu verlassen, hat uns völlig unvorbereitet getroffen“, sagt Dahmen. Und der Zeitpunkt ließ ihm zudem keine Chance, sich noch um möglichen Ersatz zu bemühen. Die Wechselfrist in der ProB endete am 10. Januar um 12 Uhr mittags. Das Gespräch zwischen dem 23-jährigen Fritze und Dahmen fand knapp 24 Stunden vor Ablauf dieser Frist statt. Zu kurzfristig, um auf diese Entwicklung reagieren zu können.

„Ich hätte auch auf Erfüllung des Vertrages pochen können, aber wieso soll ich einen Spieler mit aller Macht hier halten, der nicht mehr hier sein will? Ich bin persönlich extrem enttäuscht von seiner Entscheidung, weil er damit zeigt, dass er seine Interessen über die der Mannschaft stellt und sein Team in dieser wichtigen Phase der Saison im Stich lässt. Das ist schlechter Stil“, so Michael Dahmen.

Für das Team der Kangaroos bedeutet das, dass es ab sofort enger zusammenrücken wird, um gemeinsam die selbst gesteckten Ziele erreichen zu können. Bereits im Testspiel unter der Woche beim Regionalligisten Hertener Löwen (74:55) haben die Schützlinge von Dragan Torbica eine erste Reaktion auf die neue Situation gezeigt.

Fritze hat in der laufenden Saison 15 Mal für die Kangaroos auf dem Parkett gestanden. In durchschnittlich 30 Minuten Einsatzzeit hat er 15,3 Punkte, 3,3 Rebounds und 2,7 Assists aufgelegt. Negative Ligaspitze waren allerdings seine 59 Ballverluste. „Wir schütteln uns jetzt einmal kräftig und setzen dann den Fokus auf das, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollen eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs schaffen und dort so weit wie möglich kommen. Daran ändert auch der überraschende Abschied von Sören nichts“, sagt Dahmen.

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