Basketball

Ganz wichtiger Sieg der Iserlohn Kangaroos

Elijah Allen und die Kangaroos haben überrascht.

Elijah Allen und die Kangaroos haben überrascht.

Foto: Max Winkler

Iserlohn.  Manager Michael Dahmen: „Schauen nur von Spiel zu Spiel“

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Vier Jahre ist es her, dass Basketball-ProB-Ligist Iserlohn Kangaroos ein Spiel zum Jahresauftakt gewonnen hat. 2016 setzte sich das Team in Stahnsdorf durch, in den Folgejahren gab es zum Teil deftige Niederlagen. Ausgerechnet in der bislang so unglücklich verlaufenen Serie 2019/20 ließen die Waldstädter mit einem knappen 89:88-Erfolg beim Tabellenzweiten BSW Sixers in Sandersdorf aufhorchen.

Es war der vierte Erfolg im vierten Aufeinandertreffen mit dem Farmteam des Bundesligisten Mitteldeutscher BC. Diese Serie hat also gehalten, und die Basis dazu war eine couragierte Leistung der Kangaroos, die nicht nur das Reboundduell gewannen. Dass die Gastgeber im Gegensatz zum Hinspiel noch ihren hochtalentierten Doppellizenzler Ferdinand Zylka dabei hatten, wertet den Erfolg weiter auf. Nach den bisherigen Vorstellungen war mit diesem Sieg nicht unbedingt zu rechnen, zumal knappe Spiele in dieser Serie bislang nicht das Ding der Kangaroos waren.

Der Blick auf die Tabelle zeigt aber auch, dass dieser Sieg zwingend erforderlich war, da auch Mitbewerber Oldenburg gewann. Und wie eng es in der Nordstaffel aktuell zugeht, zeigt auch der Erfolg der Wedeler beim Tabellenführer Schwelm. „Wir müssen im Augenblick von Spiel zu Spiel schauen“, gibt dann auch Kangaroos-Manager Michael Dahmen, der selbst nicht mit nach Sandersdorf reiste, den Kurs vor.

Im nächsten Match erwarten die Iserlohner in der Matthias-Grothe-Halle Lok Bernau, das ähnlich stark einzuschätzen ist wie die Sixers. Auch hier ist davon auszugehen, dass die Brandenburger komplett antreten, weil Kooperationspartner ALBA Berlin erst einen Tag später im Einsatz ist.

„Jetzt zählen nur noch Siege“, weiß Dahmen, dass es in den letzten acht Spielen auf ein Fotofinish hinausläuft. Das Feld ist eng zusammengerückt, und so zählen in den Partien gegen die Konkurrenten, die ab Ende Januar auf dem Plan stehen, natürlich auch die direkten Vergleiche. Deshalb ist es für die Waldstädter auch wichtig, auf den kompletten Kader zurückgreifen zu können. Jonas Buss hatte in Sandersdorf verletzungsbedingt nur einen Kurzeinsatz, soll aber gegen Bernau wieder fit sein. Bei Moritz Schneider lief es schon wieder besser. Er ist nahezu voll belastbar.

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