Basketball

Gegensätzliches nach dem Ende der Saison

Die zweite Damenmannschaft

Die zweite Damenmannschaft

Foto: Privat

Iserlohn.   Bei den Basketballerinnen der TuS Iserlohn Kangaroos gibt es momentan viele Fragezeichen. Freude herrscht über den Aufstieg der Reserve.

Ein paar Tage nach Saisonende könnte die Stimmungslage bei den Basketball-Damen der Iserlohn Kangaroos nicht unterschiedlicher sein. Während die zweite Mannschaft ungeschlagen den Aufstieg aus der Bezirks- in die Landesliga feiern kann, hat für die „Erste“ in der Oberliga eine Zitterpartie begonnen.

Das Team erreichte dort den zehnten Rang im Abschlussklassement, schaffte nur fünf Siege und absolvierte eine Serie, die von ständigen Personalproblemen gekennzeichnet war. Der nun erreichte drittletzte Platz bringt aufgrund vieler ungeklärter Fragen in den einzelnen Ligen noch keine Sicherheit, ob das für den ehemaligen Regionalligisten für ein weiteres Jahr auf diesem Niveau reichen wird.

Die Meldung von zwei Mannschaften ist fraglich

„Wir wollen nun alle mal ein wenig runterkommen, setzen uns dann in zwei, drei Wochen zusammen und schauen, wie es weitergeht“, sagt Kevin Schnietz. Der 29-jährige Hagener ist der Trainer beider Damenteams und wird auch in der kommenden Saison bei den Kangaroos an der Seitenlinie stehen. Allerdings ist noch nicht klar, ob er dann eine oder zwei Mannschaften coachen wird.

„Ich gehe im Augenblick nicht davon aus, dass der Verein angesichts unseres nicht so großen Spielerpools zwei Teams melden wird“, vermutet Schnietz. Der äußert zugleich auch Zweifel, ob eine weitere Saison in dieser personellen Konstellation in der Oberliga sinnvoll wäre. „Unsere erste Fünf ist gut, aber der Mannschaft fehlt die Breite. Wir hatten oft personelle Probleme, und dann kann man im Spiel nicht auf das Tempo drücken“, macht der Trainer deutlich.

Dennoch will er erst einmal abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Gerüchteweise wollen sich die vor den Iserlohnerinnen platzierten Ruhrpott Baskets aus Herne in die Landesliga zurückziehen. Fraglich ist auch, ob neben Langendreer auch der BC Soest das Aufstiegsrecht in die Oberliga wahrnehmen wird. „Nichts genaues weiß man nicht“, bemüht Kevin Schnietz eine gern gewählte Floskel, doch bei ihm überwiegt derzeit die Freude über den Aufstieg der zweiten Mannschaft.

Die setzte sich mit einer Mischung aus Routiniers und jungen Spielerinnen souverän in ihrer Klasse durch und gewann alle 14 Spiele. Auch in der Landesliga ist diesem Team eine gute Rolle zuzutrauen, zumal Schnietz schon davon spricht, dass zwei oder drei Neuzugänge in Aussicht sind. Fakt ist aber auch, dass ein beachtlicher Teil dieser Mannschaft nicht mehr das „Abenteuer Oberliga“ angehen würde, sofern dieses sportlich zustande käme und mehrheitlich entschieden würde, ein mögliches Spielrecht in dieser Klasse wahrzunehmen.

Wahrscheinlicher ist dagegen wohl, dass die Kangaroos-Damen in der kommenden Saison mit einer starken Mannschaft in der Landesliga antreten, die dann vielleicht in der oberen Tabellenhälfte mitspielen könnte. Konkretes ist zu diesen Gedankenspielen aus dem Umfeld der Basketballerinnen allerdings noch nicht zu vernehmen. Und vielleicht ergibt sich ja noch ein derartiger personeller Zuwachs, dass die Kangaroos doch zwei Mannschaften in Landes- und Oberliga melden könnten.

Zum Aufstiegsteam in die Landesliga gehören: Anja Wilkes, Julia Wilkes, Sophie Grothe, Maja Grothe, Katinka Hunke, Maria Bücker, Sarah Pott, Muriel Funke, Jennifer Kozok, Ina Hölscher, Anastasia Ninic, Fatma Kula.

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