Schwimmen

Gelungene Standortbestimmung bei der SGW Iserlohn

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Beim Schwimmfest der SGW Iserlohn gab es viele interessante Wettbewerbe. Die äußeren Bedingungen hätten  besser sein können.

Beim Schwimmfest der SGW Iserlohn gab es viele interessante Wettbewerbe. Die äußeren Bedingungen hätten besser sein können.

Foto: Privat

Iserlohn.  Trotz schwieriger Rahmenbedingungen kamen über 100 Aktive zum Schwimmfest ins Heidebad.

Unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln und der Coronaschutzverordnung fand im Heidebad das Schwimmfest der SGW Iserlohn statt. Das Wetter hätte besser sein können, aber die Startgemeinschaft aus ISSV und I95 präsentierte sich als guter Gastgeber.

Die Pandemie und das schlechte Wetter stellten den sportlichen Leiter der SGW, Gerrit Koschmieder, jedoch vor Probleme. „Wir mussten darauf achten, dass sich nicht zu viele Personen in Innenräumen aufhielten, wir konnten die Aktiven aber auch nicht einfach im Regen stehen lassen.“ Schnelle und unkomplizierte Hilfe in Form wetterfester Pavillons erhielt man von Unterstützern wie den Stadtwerken. Den Wettkampf selbst nutzen die Vereine – neben der heimischen SGW gingen u.a. SV Bieber Lendringsen, SSC Hörde, SG Schwerte/Ergste, SV Neheim-Hüsten, Mendener SV, SV Plettenberg, SV Westfalen Hagen, TuS Sundern und die SSG Altena an den Start – zur Standortbestimmung nach den Sommerferien.

Insgesamt starteten über beide Tage 104 Aktive und absolvierten 376 Starts. Die Iserlohner präsentierten sich gleich in guter Firm, in über der Hälfte aller 88 Starts wurden neue Bestzeiten erzielt. „Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Aktiven in den Ferien und im Trainingslager sehr gut gearbeitet haben“, meinte Koschmieder. Besonders stark waren die zuletzt im Sommer an der Deutschen Freiwassermeisterschaft in Münster angetretene Pia Jost, die Vereinsrekorde über 100 m Freistil (1:04,69) und 200 m Freistil (2:23,06) aufstellte, sowie die zwölfjährige Carlotta Bartmann, die in der Woche vor dem Wettkampf zwar auf Klassenfahrt war, dort jedoch in der Nordsee trainierte, um fit für den Wettkampf zu sein.

Deniz Arlt, einer der Kandidaten für die Deutsche Jahrgangsmeisterschaften, erlebte einen durchwachsenen Wettkampf. „Mein Trainer und ich versuchen gerade, meine Technik zu verändern. Das hat leider teilweise nicht so gut geklappt.“ Über 100 m Freistil verschlechterte er sich um eine Sekunde. Besser machte er es über die 50 m Freistil, hier schwamm er eine neue Bestzeit in 28,70 Sekunden. Beim nächsten Wettkampf in Bochum (11./12. September) will er die NRW-Qualifikationszeit erreichen.

Die SGW beendet nun allmählich ihre Freibad-Saison. Am 5. September werden im Schleddenhof die Tore geschlossen, eine Woche später im Heidebad.

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