Fußball

Glaser löst für Kalthof den Knoten

Kapitans-Duell: Kalthofs Sebastian Hegemann belauert Luis Steinau vom ASSV. Im Hintergrund lauert Doppeltorschütze Björn Glaser.

Kapitans-Duell: Kalthofs Sebastian Hegemann belauert Luis Steinau vom ASSV. Im Hintergrund lauert Doppeltorschütze Björn Glaser.

Foto: Frank Saul

Kalthof.  Beim Bezirksliga-Derby gegen Letmathe erweist sich der ASSV lange Zeit als zäher Gegner.

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Der SSV Kalthof ist nicht zu stoppen. Das Nachbarschaftsduell in der Fußball-Bezirksliga gegen den ASSV Letmathe entschied die Mannschaft, die nach zwei Wochen Abstinenz wieder von Stefanos Axourgos betreut wurde, mit 4:0 für sich.


Fußball-Bezirksliga: SSV Kalthof - ASSV Letmathe 4:0 (1:0). Beide Mannschaften blieben ihrer Linie treu. Die Gastgeber zogen ihr Kombinationsspiel auf, dem die Letmather mit Kompaktheit begegneten. Dadurch bissen sich in der jüngeren Vergangenheit schon die anderen drei Teams aus dem Spitzenquartett der Liga am ASSV die Zähne aus. „Man hat es heute wieder gesehen – Fußballspielen können die“, lobte Kalthofs Enis Dindar die Gäste, denen jedoch die Durchschlagskraft fehlte. Valon Hasani besaß deren beste Chance vor der Pause, später prüften noch Patrick Lau und nach einem Freistoß von Luis Steinau der eingewechselte Alexander Saß Kalthofs Schlussmann Mike Lenzen. Jedoch traf Saß den Ball nicht richtig.

Trotz vier Gegentoren – starke Partie von Max Hoffmann

Die Gastgeber zeigten in der 26. Minute erstmals wie man es besser macht. Kapitän Sebastian Hegemann und der quirlige Stürmer Jan Rudi kombinierten ausnahmsweise mal ungestört und Björn Glaser vollendete. Hegemann und Rudi wirbelten auch kurz vor der Pause miteinander, doch ASSV-Schlussmann Max Hoffmann, der sich trotz der kassierten vier Gegentore im Laufe des Spiels das fiktive Etikett „Bester Letmather“ verdiente, war zur Stelle. Teilweise notgedrungen veränderte Stefanos Axourgos sein Team. Nach einem Zusammenprall mit Hoffmann musste Apostolos Vasileiou ausgewechselt werden. Er zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Neben dem starken Glaser, der auch zum 2:0 traf, hatten auch Rudi und Denis Mynarek, der souverän gegnerische Angriffe unterband, das eigene Offensivspiel mit klugen Pässen ankurbelte und so auch Dindars 4:0 vorbereitete, frühzeitig Feierabend. Von einem Bruch im SSV-Spiel war jedoch nichts zu spüren. Allerdings bildeten die Letmather auch nicht mehr eine derart engmaschige Verteidigungslinie wie noch in der ersten Halbzeit. Mit zunehmender Spieldauer taten sich Räume auf, in die Kalthofs eingewechselter Ayoub Mabrouk zweimal vielversprechend eindrang. Enis Dindar wurde neben dem Lob für den Gegner auch noch nette Worte an das eigene Team los: „Wir haben geduldig gespielt und den Ball laufen lassen. Genau das hatte uns unser Trainer mit auf den Weg gegeben.“

Auch die erste Änderung, die ASSV-Trainer Aykan Kutlu vornahm, passierte nicht freiwillig. Maximilian Bradatsch musste bereits nach 35 Minuten raus, für ihn kam der engagierte Dominik Plötz. Weitere Ausfälle sind das Letzte, was die personell arg gebeutelten Letmather jetzt noch gebrauchen können. Rufen sie eine Leistung wie die im Derby gezeigte häufiger ab, müssten sie aber bald wieder jubeln dürfen.

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