Ehrung

Günther Nülle erhält NRW-Sportplakette

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Günther Nülle mit der Sportplakette des Landes und einem der ersten Gratulanten: Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe.

Günther Nülle mit der Sportplakette des Landes und einem der ersten Gratulanten: Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe.

Foto: Privat

Münster/Iserlohn.  Höchste Auszeichnung des Landes für verdienstvollen Segler und aktuellen Vorsitzenden des KSB.

Die Vorfreude währte viel länger als gedacht. Denn schon im letzten Oktober sollte die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2020 an Persönlichkeiten verliehen werden, die Herausragendes für den Sport geleistet hatten. Günther Nülle weiß also schon länger, dass er zu den Auserwählten für die höchste Auszeichnung gehört. Vom Oktober wurde die Ehrung wegen der Pandemie auf April 2021 verschoben, dann auf den September.

Am Mittwoch fand sie in der Halle Münsterland nun tatsächlich statt, und der 70-jährige Iserlohner räumt unumwunden ein, dass ihn diese Ehrung mächtig stolz macht, die jährlich an 15 bis 20, von der Staatskanzlei in Abstimmung mit dem Präsidium des Landessportbundes ausgewählte Persönlichkeiten verliehen wird.

Dass etwas im Busch sein könnte, konnte Nülle schon vor zwei Jahren ahnen, als ihn der NRW-Seglerverband aufforderte, doch einmal einen Lebenslauf mit Stationen seine sportlichen Wirkens einzureichen. Dabei kam einiges zusammen, denn der Sportwart des KSC Hemer und langjährige Regattasegler machte sich im Verband in diversen Ämtern verdient und war vor allem in der Deutschen-Optimist-Dinghy-Vereinigung viele Jahre lang eine treibende Kraft.

Er war Trainer der Nationalmannschaften bei 26 Welt- und Europameisterschaften und konnte 2005 und 2006 als Mannschaftsleiter die Einzel- und Teamweltmeisterschaft im Optimist-Dighy feiern. Nach 22 Jahren als Vorsitzender der Vereinigung wurde er 2014 zu deren Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das Segeln lässt Günther Nülle bis heute nicht los, aber seit er vor bald zehn Jahren die Führung des Kreissportbundes übernommen hat, ist ein zeitintensiver „Nebenjob“ hinzugekommen.

Im Münster wurden seine Verdienste in einer kleinen Laudatio gewürdigt, und der lauschte im Publikum auch ein Überraschungsgast. Iserlohns Bürgermeister Michale Joithe war zur Preisverleihung angereist. „Das hat mich wirklich sehr gefreut, eine tolle Geste“, betonte Nülle. Als er nach dem offiziellen Teil des Abends die Chronik der bisherigen Preisträger durchblätterte, stieß er auch auf einen weiteren Iserlohner, die die Plakette erhalten hat: Das war Dressur-Olympiasieger Harry Boldt.

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