Rollhockey

Gute erste Halbzeit reicht nicht

Die ERGI-U17, hier bei der DM 2019, wurde in Remscheid Vierter.

Die ERGI-U17, hier bei der DM 2019, wurde in Remscheid Vierter.

Foto: FOTO: Max Winkler

Remscheid/Iserlohn.  U17 der ERG Iserlohn verliert bei der DM in Remscheid unglücklich das Spiel um Bronze.

Ohne Medaille kehrte der Rollhockey-Nachwuchs der ERG Iserlohn von der Deutschen Meisterschaft der U17 aus Remscheid zurück. „Da war sicher etwas mehr drin“, resümierte Trainer Dirk Iwanowski nach den Titelkämpfen, an denen bedingt durch die Darmstädter Absage nur vier Mannschaften teilnahmen.

So begann das Turnier mit dem Halbfinale, das die ERGI mit Gastgeber IGR Remscheid zusammenführte, der sich am Ende sicher mit 7:4 (2:2) behauptete. „Wir haben richtig gut begonnen, dann aber den Faden verloren“, verwies der Coach auf die Tore von Leo Schlienkamp und Cristiano Neves zur 2:0-Führung. Bis zur Pause zog Remscheid gleich und ging nach dem Wechsel mit 3:2 in Front. Marcel Seewald gelang der Ausgleich, aber dann kassierte die ERGI drei Gegentreffer in kurzer Folge und war geschlagen. Neves traf nur noch zum 7:4-Endstand. „Der Gegner war uns spielerisch und körperlich überlegen, das muss man einfach anerkennen“, betonte Iwanowski.

In der Verlängerung hatDüsseldorf längeren Atem

Damit ging es für die Iserlohner im Spiel um Platz drei weiter. Gegner war der TuS Düsseldorf-Nord, der zuvor dem RSC Cronenberg mit 2:4 unterlag. Auch in der Partie um Bronze startete die ERGI gut, Paul Colpien und Cristiano Neves schossen die 2:0-Führung heraus. Düsseldorf konterte zum 2:2, Neves brachte die Iserlohner erneut in Front. Aber im zweiten Durchgang erzielten die Rheinländer das 3:3, womit es in die Verlängerung (2 x 5 Minuten) ging. Hier legte der TuS das 4:3 vor, und der ERGI fehlte die Kraft, um noch einmal aufzuschließen.

„Wir haben in beiden Spielen eine starke erste Halbzeit gespielt, und den Leistungsabfall kann ich mir nicht erklären“, kommentierte der Trainer. „Unsere Fehler sind jedenfalls konsequent bestraft worden. Deutscher Meister wurde schließlich der RSC Cronenberg, der die IGR Remscheid mit 4:1 bezwang.

Die Titelkämpfe liefen unter Corona-Bedingungen reibungslos ab. In der Halle durften sich nur die gerade aktiven Mannschaften aufhalten, die beiden anderen Teams mussten außerhalb der Halle ihre Pause verbringen. 66 Zuschauer waren zugelassen. „Remscheid hat das gut organisiert, aber für mich war es schon gewöhnungsbedürftig, mit der Maske an der Bande zu stehen. Die Jungs haben meine Anweisungen kaum verstanden“, resümierte Dirk Iwanowski.

ERGI: Rath, Hinz; Colpien, Schauer, Seewald, Neves, Röster, Schlienkamp, Polat, Schulz, Perschin.

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