Volleyball

Guter Formtest vor der Relegation

In der Endrunde um den Volleyball-Bezirkspokalgewann der TuS das Halbfinale gegen den VC Freudenberg, verlor dann aber das Finale gegen Hörde.

In der Endrunde um den Volleyball-Bezirkspokalgewann der TuS das Halbfinale gegen den VC Freudenberg, verlor dann aber das Finale gegen Hörde.

Foto: Privat

Oberaden/Iserlohn.   Die TuS-Volleyballer halten im Finale des Bezirkspokals gegen Hörde lange Zeit mit. Der

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Die Endrunde um den Volleyball-Bezirkspokal wollten die Herren des TuS Iserlohn auch als Leistungstest vor der Anfang Mai anstehenden Relegation um den Regionalliga-Aufstieg nutzen. Und die Mannschaft von Artjoms Vascenkovs hinterließ einen guten Eindruck.

Volleyball, Bezirkspokal-Halbfinale: TuS - VC Freudenberg 3:1 (18:25, 25:19, 25:13, 25:22).Die Regionalliga-Spitzenmannschaft war in diesem Duell eigentlich favorisiert, die Rollen also klar verteilt: Der favorisierte VC Freudenberg, gab dank einer guten Angriffsleistung im ersten Satz auch den Ton an. Im zweiten Abschnitt wogte das Geschehen ohne lange Ballwechsel hin und her. Erst ein etwas besserer Block des TuS sorgte ab Satzmitte für eine Führung für die Panthers. Deren Außenangreifer Sekijevskis kam dann zum Aufschlag und legte eine Fünf-Punkte-Serie hin. Ohne Eigenfehler agierend, gelang dem TuS in dieser Phase fast alles – der Satzausgleich.

Mit viel Schwung ging es weiter. Mertens’ Aufschlagserie, gepaart mit einer dominanten Block-/Feldabwehr, sorgte für eine 11:3-Führung. Die Annahme um Libero Klimm agierte fehlerfrei, und Zuspieler Kuhn setzte alle Angreifer gut in Szene. Auf des Messers Schneide stand Satz vier. Nach dem Freudenberger 10:6 holte der TuS nach einer Auszeit fünf Punkte in Serie. Kapitän Rabe sorgte am Aufschlag für den notwendigen Druck, und der Block stand gut. Ein kleiner Vorsprung wurde herausgespielt und bis zum Ende behauptet - das Finale war erreicht.

Finale: TuS - TV Hörde 1:3 (25:23, 20:25, 20:25, 13:25). Der Drittligist hatte sich mit einem lockeren 3:0 gegen den gastgebenden Landesligisten Oberaden qualifiziert, aber im ersten Satz ließ ihn der TuS nicht zum Zuge kommen. Herausragend war die Feldabwehr, und weil auch der Mittelblock ein ums andere Mal zupackte, war die überraschende Satzführung perfekt.

Auch im zweiten Satz agierten die Iserlohner dank guter kämpferischer Leistung immer auf Augenhöhe. Doch nach dem 18:16 des Außenseiters gelangen Hörde vier Punkte in Serie und auch zwei Auszeiten des TuS konnten das Blatt nicht mehr wenden. Im dritten Satz gefielen die Dortmundern mit einer fehlerfreien Partie, während es der TuS nicht mehr schaffte, die Annahme konstant zum Zuspieler zu bringen. Doch bis zum 16:16 blieb es ausgeglichen, danach schlichen sich Unaufmerksamkeiten im Abschluss ein und Hördes Block war zur Stelle.

In der Endphase verlässtdie Panthers die Kraft

Im vierten Satz war es dann mit der Konzentration und Kondition der Iserlohner vorbei. Hördes Trainer konnte aus dem Vollen schöpfen, während dem TuS das schwierige Halbfinalspiel in den Knochen steckte. Nach dem 4:4 lief praktisch nichts mehr zusammen, Hörde erzielte acht Punkte in Serie - die Vorentscheidung. Nach der Partie regten die Iserlohner an, dass der Verband darüber nachdenken möge, wie man zu einer reinen Finalbegegnung zurückfinden kann, um gleiche Bedingungen für die Teams zu schaffen.

TuS: Klimm, Kuhn, Rabe, Rajt, Vascenkovs, Mertens, Sekijevskis, König.

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