Eishockey

Iserlohn Roosters sind verärgert über die Parkplatznot

Die Parkplatzsituation vor der Eissporthalle bleibt ein Problem.

Die Parkplatzsituation vor der Eissporthalle bleibt ein Problem.

Foto: Willy Schweer

Iserlohn.  Nur 15 reservierte Plätze vor der Eissporthalle, und die sind oft besetzt. Der DEL-Klub Iserlohn Roosters beklagt das Desinteresse der Stadt.

Es ist in diesem Sommer viel diskutiert worden über die Parkfläche vor der Eissporthalle. Bedingt durch den Bau der Gesamtschule wurden eine Busspur und Hol- und Bringplätze eingerichtet, ein abgesperrter Bereich für Besucher von Schwimmbad und Eishalle, Plätze mit Drei-Stunden-Begrenzung und auch reservierte Plätze für die Mitarbeiter des Schwimmbades und der Iserlohn Roosters. Und genau bei denen beginnt das Problem.

15 Plätze sind auf dem Parkplatz vor der Halle für den DEL-Klub reserviert, und zwar von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr. Was bereits die Frage aufwirft, wie es bei Freitags-Heimspielen oder am Wochenende zugehen soll. Der Hinweis auf die reservierten Plätz in einer Reihe mit denen für drei Stunden kostenfreies Parken ist zwar erkennbar, doch das Schild hängt reichlich hoch und wird von parkplatzsuchenden Autofahrern schnell übersehen. „Das Resultat ist, dass die für uns reservierten Plätze dauernd belegt sind“, erläutert Bernd Schutzeigel, der Geschäftsstellenleiter des DEL-Klubs. Und er fragt sich, wie 15 Plätze für die Spieler und sämtliche Mitarbeiter der Roosters ausreichen sollen.

Mit Blick auf die Nachbarn vom Seilerseebad beklagt er zudem die Ungleichbehandlung. „Im oberen Bereich des Parkplatzes ist eine Fläche extra für die Mitarbeiter des Bades mit einer Kette abgetrennt, aber dort steht fast nie ein Auto. Und wir müssen sehen, wo unsere Leute bleiben.“ Schutzeigel wertet es als weiteren Beweis für die mangelnde Wertschätzung, die die Roosters im Rathaus genießen, dass auf ihre Bedürfnisse gar nicht oder nur mit Verspätung reagiert wird. „Wir brauchen mehr Plätze, und die muss man mit einem Poller absperren können, damit keine Unbefugten dort parken.“ Über Heimspieltage will er in diesem Zusammenhang gar nicht reden. „Wir haben dann rund 120 Mitarbeiter vor Ort, und für die ist in der Nähe der Halle sowieso kein Platz vorgesehen.“ Die von der Ligenleitung vorgeschriebene Bereitstellung von Parkplätzen für Offizielle an den Spieltagen wird auch nur in der Theorie erfüllt. Vorgesehen ist dafür der Bereich der Hol- und Bringzone, doch ist dieser nicht entsprechend markiert, so dass er regelmäßig von Seilerseebesuchern zweckentfremdet wird.

Noch kein Platz für die Fernseh-Übertragungswagen

Das Parken auf dem mittleren Teil des Platzes, der von einer Schranke abgetrennt wird, hat den Haken, dass man einfährt, ohne ein Ticket zu erhalten und für die Ausfahrt eine Münze braucht. Schutzeigel: „Man kann irgendwo parken und sich nach dem Besuch des Schwimmbades eine Münze geben lassen. Und die kann man sich dann für den Besuch beim Eishockey aufheben und hat einen schönen Parkplatz.“

Während der Spiele gibt es jedenfalls nur noch rund 30 frei verfügbare Plätze vor der Halle, doch das ist nicht der einzige Engpass. Der Standort für die beiden Fernseh-Übertragungswagen ist noch nicht hergerichtet. „In den ersten beiden Wochen werden kleinere Fahrzeuge kommen, und zum Monatsende sind wir auch auf zwei große LKW vorbereitet“, versichert Stefan Thiemann, zuständiger Sachbearbeiter im Rathaus. Ein Fahrzeug wird wie bisher auf der Fahrbahn parken, das andere parallel dazu auf dem Vorplatz der Halle. Dort müssen aber noch die Poller entfernt werden, damit ein LKW Platz findet. Am Sonntag, zur Heimpremiere gegen Straubing, darf man gespannt sein, wie geordnet es auf dem Parkplatz abläuft. Oder wie groß das Chaos wird.

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