Eishockey

Iserlohn Roosters verlieren 2:5 beim Aufsteiger Frankfurt

| Lesedauer: 2 Minuten
Anders als in der Vorbereitung gab es für die Iserlohn Roosters beim DEL-Aufsteiger Löwen Frankfurt diesmal nichts zu holen.

Anders als in der Vorbereitung gab es für die Iserlohn Roosters beim DEL-Aufsteiger Löwen Frankfurt diesmal nichts zu holen.

Foto: PuckPix by Steph / IKZ

Frankfurt.  Mit 2:5 (0:1, 1:3, 1:1) verlieren die Iserlohn Roosters ihr Auswärtsspiel beim Aufsteiger Löwen Frankfurt. Fehlende Effizienz und zu leichte Gegentore besiegelten die zweite Auswärtsniederlage.

Ohne den angeschlagenen Kris Foucault, dafür erstmals mit Yannick Proske und Torhüter Hannibal Weitzmann traten die Sauerländer beim Aufsteiger an. Weil man bei der Anreise im Stau steckte, begann das erste Gastspiel nach 4611 Tagen am Frankfurter Ratsweg eine viertel Stunde später. Von Busbeinen war bei den Roosters jedoch nichts zu spüren. Druckvoll und mit viel Zug zum Tor bestimmten sie vom ersten Bully an das Spiel. Und fast hätte Proske (3.) in seinem ersten Saisonsspiel die frühe Führung erzielt, als Löwen-Goalie Hildebrand strauchelte. Defensiv stand das Team von Trainer Kurt Kleinendorst zunächst kompakt, Weitzmann agierte dazu sicher.
Allerdings fehlte den Roosters erneut das Tor. Das rächte sich. In Überzahl traf Frankfurts Top-Transfer Dominik Bokk zum 1:0, Breitkreuz hatte Weitzmann die Sicht genommen. Proske verpasste den direkten Ausgleich. Die Führung beflügelte Frankfurt.
Was auch für das zweite Drittel galt. Fast in Kopie es ersten Treffers erhöhte Bokk auf 2:0. Erneut nahm Breitkreutz Weitzmann die Sicht. Es brauchte etwas, bis die Roosters den Rückschlag verdaut hatten. Eric Cornel verkürzte dann verdient auf 1:2. Doch nur 38 Sekunden später traf Schwartz per Rückhand zum 3:1, Burns konnte zuvor ungehindert vors Roosters-Gehäuse ziehen. Die Roosters-Defensive agierte nun vogelwild und fing sich Konter auf Konter ein. Wenigstens war auf Weitzmann Verlass. Doch mit der Drittelsirene war auch er machtlos, als Rowney bei Iserlohner Überzahl einen McNeill-Schuss abfälschte. Kurt Kleinendorst wirkte auf der Bank nachdenklich, während Cornel es auf den Punkt brachte: „Wir nutzen unsere Chancen nicht und geben die Tore zu leicht her.“ Ein Aufbäumen war von den Roosters zunächst nicht zu sehen, Frankfurt kontrollierte derweil. Erst als Ugbekile verkürzte, fand Iserlohn zurück ins Spiel. Doch weil die Effizienz auch in der Schlussphase fehlte, änderte sich nichts mehr an der ersten Niederlage in Frankfurt seit dem 23. November 2008.


Tore: 1:0 (12:16) Bokk (5-4), 2:0 (24:13) Bokk, 2:1 (31:03) Cornel, 3:1 (31:41) Schwartz, 4:1 (39:59) Rowney (4-5), 4:2 (48:18) Ugbekile, 5:2 (58:57) Ranford (EN)

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