Motorsport

Jan Deitenbach ist am Ziel seiner Wünsche

Jan Deitenbach gewinnt den SuperMoto-IDM-Titel.

Jan Deitenbach gewinnt den SuperMoto-IDM-Titel.

Foto: Foto: Pairon

Harsewinkel.  Iserlohner SuperMoto-Pilot holt sich in Harsewinkel die Internationale Deutsche Meisterschaft.

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In einem spannenden Finale der Internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft sicherte sich der Iserlohner Jan Deitenbach erstmals den Titel in der Top-Klasse S1. Er setzte er sich vor dem Dänen Simon Vilhelmsen (ebenfalls Husqvarna) durch.

Mit zwölf Punkten war Deitenbach zum Heimrennen seines Teams gereist. Im Training sorgten ständige Regenschauer für einen Reifenpoker, und im Qualifying rutschte der Iserlohner in der schnellsten Kurve aus. Das Bike sprang nicht mehr an, und Deitenbach schob die Maschine zurück in die Box. Dort wurde der Fehler schnell behoben, und kurz vor Ablauf der Zeit ging es wieder auf die Strecke. So gab es Platz fünf in der Startaufstellung. Allerdings hatte sich Deitenbach beim Sturz den Fuß übel geprellt.

Am Renntag gab es im Dauerregen zumindest in Sachen Reifenwahl eindeutige Entscheidungen. Beim Start zum ersten Lauf übernahm Simon Vilhelmsen die Führung vor Ex-Meister Marc-Reiner Schmidt (Honda). Deitenbach kam nur auf Platz sechs aus der ersten Kurve, gewann zwei Plätze in der Spitzkehre und presste sich am Eingang zum Off-Road auf Platz drei. Vorne zog das Spitzenduo seine Bahnen, während der Iserlohner Platz drei verteidigte. Entsprechend freute sich der Husqvarna-Pilot im Ziel, denn damit brachte er zehn Punkte Vorsprung auf den Dänen mit in den letzten Lauf. Bei einem Sieg Vilhelmsens würde Platz sechs reichen, bei einem zweiten Platz sogar Rang neun.

Im letzten Rennen kam der Däne besser von der Linie, aber Schmidt übernahm in der zweiten Kurve die Spitze. Deitenbach hielt sich aus allem Getümmel heraus und fuhr auf Platz sechs um die glatte Piste. Schmidt gewann deutlich vor Vilhelmsen, und Deitenbach nahm am Ende noch mehr Tempo heraus und ließ noch einen Gegner vorbei. Und in seiner Jubelpose auf der Zielgeraden schlüpfte ein weiterer Fahrer durch, aber Platz acht langte ja zum Titel. Mit Feuerwerk und Bengalos wurde der neue Champion gefeiert, und Deitenbach kommentierte: „Endlich haben wir es geschafft, Danke an meine Familie, meine Sponsoren und mein tolles Team.“

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