Fussball

Kalthof gibt sich gegen Hagen keine Blöße

SSV Kalthof hatte keine Mühe mit dem SSV Hagen.

SSV Kalthof hatte keine Mühe mit dem SSV Hagen.

Foto: Michael May

Kalthof.  Das 3:0 der Axourgos-Elf steht bereits zur Pause fest. Den Gästen fehlt es an Erfahrung und Härte.

Der SSV Kalthof bleibt in der Fußball-Bezirksliga im Windschatten der Spitzenteams. Wie erwartet gewann das Team von Stefanos Axourgos gegen den SSV Hagen, ließ beim 3:0 aber Gnade vor Recht ergehen.


Fußball-Bezirksliga: SSV Kalthof - SSV Hagen 3:0 (3:0). Wären die Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit nicht so fahrlässig mit ihren Torchancen umgegangen, hätte das Resultat auch doppelt so hoch aussehen können. Das Spiel verlief etwas eigenartig. Die Hagener traten nämlich nicht wie ein punkt- und siegloses Team auf, dem zudem noch das unrühmliche Etikett „Schießbude der Liga“ anhaftet.

Als Bilal Lamghizarti Kalthofs ersten nennenswerten Torschuss abgab, war eine knappe Viertelstunde gespielt. Hätte Jan Rudi auf der anderen Seite gegen Hagens Brasilianer Luan Jackson Tavares nicht eine gewagte Grätsche eingesetzt, wären die Gäste knapp vier Minuten später vielleicht sogar in Führung gegangen. Der Weg zum Tor war nämlich frei. Eine Chance hatten sie schon in der sechsten Minute, als Kalthofs Torwart Mike Lenzen einen Freistoß über die Latte lenkte. Der SSV Hagen steht nicht auf Platz 15, weil in der jungen Truppe niemand Fußballspielen kann, sondern weil die Spieler in den entscheidenden Momenten die falschen Entscheidungen treffen, und weil sie körperlich unterlegen sind. Es war abzusehen, dass Kalthof Fahrt aufnehmen würde. Chanchen ergaben sich dadurch zwangsläufig.

Schönheitsfehler: Kalthof braucht Elfmeter zur Führung

Trotzdem musste ein vom Hagener Schlussmann Daniel Khokhlunov, gegen Lamghizarti verursachter Elfmeter herhalten, um in Führung zu gehen, Sebastian Hegemann behielt die Nerven und traf. Etwas Glück hatte Denis Mynarek beim 2:0, als der Ball vom Innenpfosten ins Tor sprang, die Führung an sich ging aber absolut in Ordnung, und sie wurde bis zur Pause standesgemäß: Apostolos Vasileiou traf per Kopf. Auch nach der Pause war Kalthof die überlegene Mannschaft. „Aber wir haben viele gute Aktionen entweder nicht zu Ende gespielt, oder die Chancen liegen lassen“, lieferte Lamghizarti nach Spielende eine ziemlich treffende Kurzanalyse.

Kalthof: Lenzen; Vasileiou (79. Karaca), Rudi, Falcone, Kapkov, Kaminski, Glaser (65. D’Amico), Lamghizarti, Mynarek (57. Sarikaya), Hegemann, Serter.

Tore: 1:0 (27., Foulelfmeter) Hegemann, 2:0 (43.) Mynarek, 3:0 (45.) Vasileiou.

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