Rollhockey

Kampfansage an die Konkurrenz

Anders als im Hinspiel möchte die ERGI (hier mit Spielführerin Katharina Neubert) gegen Calenberg die Richtung vorgeben.

Anders als im Hinspiel möchte die ERGI (hier mit Spielführerin Katharina Neubert) gegen Calenberg die Richtung vorgeben.

Foto: Frank Saul

Iserlohn.  Iserlohner Rollhockey-Bundesligateams sind am Wochenende gleich dreimal im Einsatz.

Gleich dreimal sind die beiden Rollhockey-Bundesligateams der ERG Iserlohn am Wochenende im Einsatz. Die Herren reisen am Samstag nach Darmstadt, die Frauen zunächst ins niedersächsische Springe. Keine 20 Stunden später erwarten sie Düsseldorf in der Hemberghalle.

Nach dem 3:10-Heimdebakel gegen Remscheid streben die Herren am Samstag (15.30 Uhr) beim RSC Darmstadt Wiedergutmachung an, zumal sich die personelle Lage entspannt hat. „Man muss die Partie abhaken“, fordert ERGI-Trainer Alfredo Meier. Gegen Remscheid bestritten die Oldies Dirk Iwanowski und José Aleixo ihr unfreiwilliges Bundesliga-Comeback. „Am Dienstag waren alle Akteure beim Training“, hofft Meier, beim punktgleichen Tabellennachbarn seine Bestbesetzung aufbieten zu können. Für ihn sind die Hessen eine Wundertüte. „Die gewinnen zu Hause gegen Remscheid und verlieren in Düsseldorf. Man weiß nicht, was man davon halten soll.“

Auf das Remscheid-Debakel folgte eine Aussprache

Die Ausgangslage ist klar, beide Teams müssen gewinnen, um ihre Chancen auf Platz vier zu wahren. „Wir sind gewarnt und haben am Dienstag ernsthaft über unsere Lage gesprochen. Niemand will sich die Blöße geben, noch einmal so ein Spiel hinzulegen wie am Samstag“, versichert Meier.

Solche Probleme kennt das Damenteam nicht, wenn es am Samstag (18 Uhr) beim Tabellendritten SC Bison Calenberg antritt. Zuletzt deuteten die Iserlohnerinnen mit dem 4:1-Erfolg gegen Spitzenreiter Remscheid eindrucksvoll an, dass mit dem amtierenden Meister weiter zu rechnen ist. „Wir haben schon noch ein bisschen mehr vor“, sagt Spielertrainerin Maren Wichardt mit Blick auf Platz vier in der Tabelle und schickt eine Kampfansage an die Konkurrenz: „Am Ende wollen wir vorne stehen.“ Calenberg fügte der ERGI im Hinspiel eine empfindliche 1:4-Niederlage zu, jetzt will man die Verhältnisse gerade rücken und in der Tabelle die Plätze tauschen. Wichardt verneint trotzdem Revanchegelüste: „Die haben wir nicht, aber natürlich wollen wir die Punkte mit nach Hause nehmen.“ Unterschätzen werden sie den Gegner schon allein wegen kleinen und glatten Spielfläche nicht.

Das gilt auch für den Sonntag, wenn um 13.30 Uhr der Tabellenvorletzte TuS Düsseldorf-Nord in der Hemberghalle gastiert. Das ist eigentlich eine Pflichtaufgabe, doch Wichardt schätzt den Gegner stärker als den Tabellenplatz ein. „Düsseldorf hat eine gute Mannschaft, ich wundere mich etwas über die Ergebnisse.“ Die größere Herausforderung sieht sie in der kurzen Regenerationsphase.

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