IKZ-Sportlerehrung

Kangaroos-Sieg sorgt für perfekte Einstimmung

In der Mattthias-Grothe-Halle ehrte der IKZ die Sportler des Jahres 2017.

In der Mattthias-Grothe-Halle ehrte der IKZ die Sportler des Jahres 2017.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Gewinner der Sportlerwahl loben die Atmosphäre beim Basketball und drücken den Kangaroos für die Play-offs die Daumen

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Die Ehrung der Sportler der Jahres am Heimspielort der Siegermannschaft, die mit einem erfolgreichen Spiel für tolle Stimmung sorgte: Bei den Kangaroos war am Samstag in der Matthias-Grothe-Halle ein prächtiger Rahmen geschaffen, um die Sportlerinnen und Sportler, die Trainer und Mannschaften zu ehren, die die IKZ-Leser bei der Wahl 2017 zu ihren Favoriten kürten.

Die abwechslungsreiche Partie der Iserlohner gegen Dresden sorgte für viel Gesprächsstoff, und nicht zuletzt die nicht so sehr mit dem Basketball vertrauten Gäste schauten interessiert hin. „Es ist schon unglaublich, wie schnell ein großer Vorsprung verspielt sein kann“, meinte Roosters-Trainer Rob Daum. Einige seiner Spieler waren mit ihrer Familie zum Hemberg gekommen und konnten den Abend recht entspannt genießen. Denn Daum hatte für den Sonntag kein Training angesetzt. Ein dickes Lob für die Kangaroos kam von Christopher Fischer, der regelmäßig beim Basketball vorbeischaut. „Hier herrscht eine tolle Atmosphäre, und der Hallensprecher ist klasse.“

IKZ ehrt die besten Sportler

Erstes Basketball-Erlebnis macht Appetit auf mehr

Nicht gerade bester Laune kam Jessica Gusinde zur Ehrung, denn sie hatte mit den Kangaroos-Damen gerade eine Heimniederlage erlitten. „In diesem Jahr ist es schwierig, weil wir einen so kleinen Kader haben. Aber das wird im nächsten Jahr besser.“ Nachdem sie zuletzt eine Vertretung schicken musste, kollidierte Verena Walters Trainingslager-Planung diesmal nicht mit dem Ehrungstermin. Erst in der nächsten Woche geht es zum Radtraining nach Mallorca - nicht ganz ohne Sorgen. Denn eine hartnäckige Oberschenkelverletzung bremst sie beim Lauftraining. „So lange die Beschwerden da sind, kann ich keine Saisonplanung machen“, beschreibt die Triathletin ihr Dilemma.

Die weiteste Anreise hatte am Samstag Rennfahrer Max Edelhoff, der ein Auslandssemester in Barcelona im Rahmen seines Betriebswirtschaftsstudium bestreitet. Die Ehrung war ein willkommener Anlass für eine Stippvisite in der Heimat. Für seine Eltern, Steffi und Gustav Edelhoff, kam es zu einer Premiere, denn ein Spiel der Kangaroos hatten sie bisher noch nicht gesehen. Ihren Kommentaren nach dem Spiel war jedoch zu entnehmen, dass es nicht der letzte Besuch gewesen sein dürfte. Sohn Max ist skeptisch, ob die Rennsaison ähnlich erfolgreich verlaufen kann wie die letzte. „Ich muss leider auf einige Rennen verzichten, denn das Studium geht vor.“

Es dauerte lange, bis Nikita Khartchenkov wieder den VIP-Raum betrat, in dem sich die geehrten Sportler zum Essen trafen. Er musste lange telefonieren. Am anderen Ende der Leitung waren seine früheren Schalker Teamkollegen, die brennend an Erkenntnissen über Achtelfinalgegner Dresden interessiert waren. Aber der Austausch war nicht einseitig, schließlich hatte Schalke gerade in Bernau gespielt, der Erstrundengegner der Kangaroos. „Eine win-win-Situation also“, wie Khartchenkov befand.

Alfred Klein, Teammanager der Oberliga-Handballer des HSV Hemer, wunderte sich über den „körperlosen“ Basketballsport - dabei hatte er gegen Dresden eigentlich das Gegenbeispiel erlebt. Zufrieden war er schon in die Halle gekommen, weil sein favorisierter Fußballklub Borussia Mönchengladbach gerade gewonnen hatte.

Begeistert vom Basketball zeigte sich Moritz Frenzel. Der Handballer hätte auch gut bei den Korbjägern landen können, schließlich spielte sein Vater Martin viele Jahre beim MBC Iserlohn. „Zuletzt war ich im letzten Jahr im dritten Play-off-Spiel gegen München hier. Es gefällt mir echt gut, und ich werde wiederkommen“, sagte der Topwerfer des HSV.

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