Eishockey

Kontrastprogramm für die Roosters

Tim Fleischer (vorne) ist nach der erfolgreichen U20-WM wieder zurück bei den Roosters.

Tim Fleischer (vorne) ist nach der erfolgreichen U20-WM wieder zurück bei den Roosters.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Nach dem heutigen Heimspiel gegen die Straubing Tigers geht es am Sonntag zu den Krefeld Pinguinen

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Die beiden Spiele, die die Iserlohn Roosters an diesem Wochenende zu bestreiten haben, könnten gegensätzlicher kaum sein. Heute gastiert mit den Straubing Tigers ein Spitzenteam am Seilersee, am Sonntag geht es zu den Krefeld Pinguinen. Die liegen in Schlagdistanz zum IEC, im Optimalfall könnte sogar an ihnen vorbeigezogen werden.

Alles andere als optimal ist zwar die Saisonbilanz gegen die beiden Kontrahenten, da alle bisherigen Begegnungen verloren wurden, aber damit sind die Partien natürlich nicht schon im Vorfeld entschieden. Schließlich gelang den Roosters kurz vor dem Jahreswechsel nach 16 Niederlagen am Stück auch wieder ein Sieg in Nürnberg. Und seitdem spielt die Mannschaft stark.

Rumble steht vor der Rückkehr, Fleischer ist schon da

„Wir sollten auf einem guten Weg sein“, sagte am Donnerstag auch Roosters-Trainer Jason O’Leary, der sich begründete Hoffnungen darauf macht, dass die Personaldecke wieder etwas dicker wird. Verteidiger Chris Rumble ist wieder auf dem Sprung ins Team und Stürmer Tim Fleischer ist gesund von der erfolgreichen U20-WM heimgekehrt. „Ich hoffe, dass er positive Stimmung mitbringt“, wünscht sich O’Leary. Er hadert allerdings noch mit dem überraschenden Verlust von Janik Möser, der zwar Statutengemäß, jedoch trotz zunächst anderslautender Auskunft der DEL, zurück nach Mannheim musste. „Es ist ärgerlich. Janik ist ein guter Junge, der hart gearbeitet hat.“

Wegen des Möser-Verlustes und weiterer andauernder verletzungsbedingter Pausen gehört Tobias Schmitz weiterhin zum Team, in das sich der 22-Jährige auf Anhieb stark eingefügt hat. Darin hat sich mittlerweile auch Torwart Andreas Jenike festgespielt. „Er hat etwas die Nase vorn“, bestätigt O’Leary. Er hat auch einen Plan, wie das Wochenende erfolgreich gestaltet werden kann. „Wir müssen viel aufs Tor schießen, mehr Zeit in der Verteidigungszone des Gegner verbringen als in unserer eigenen, und meine Spieler müssen sich von der Strafbank fernhalten. Zudem hoffen wir auf einen guten Start ins Spiel.“

Rückschlüsse aus den Trainingseinheiten möchte der Roosters-Chefcoach nicht ziehen – jedenfalls seien sie mit Blick auf die kommenden Spiele nicht von größerer Bedeutung: „Man kann einen guten Eindruck haben und dann trotzdem ein schwaches Spiel abliefern, es kann aber auch genau umgekehrt laufen.“

Auch mit der Tatsache, dass die Mannschaft nun schon seit zwei Wochen, beziehungsweise seit vier Spielen auf dem letzten Tabellenplatz steht, beschäftigt er sich nicht allzu intensiv. „Wir können kämpfen und gewinnen. Das haben wir ja auch geschafft. Aber wir können dadurch nicht die anderen Teams, die auch unten stehen, beeinflussen.“ Normalerweise nicht – es sei denn, es stehen direkte Duelle wie am Sonntag an. Lieber hält sich O’Leary vor Augen, dass der Rückstand auf Platz zehn, der rund um Weihnachten noch 16 Punkte betragen hat, um vier Zähler geschmolzen ist.

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