Handball

Letmather TV nimmt im Kampf um den Klassenerhalt wieder Fahrt auf

Der Letmather TV setzte sich gegen den TuS Wellinghofen durch.

Der Letmather TV setzte sich gegen den TuS Wellinghofen durch.

Foto: Michael May

Letmathe.   Ungefährdeter 29:22-Sieg gegen das Schlusslicht vom TuS Wellinghofen.

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Die Schmach aus dem Hinspiel ist getilgt. Gegen das erst einmal siegreiche Schlusslicht nahm das Team von Trainer Jochen Müller wie erwartet Revanche und hat nach der Hohenlimburg-Pleite im Kampf um den Klassenerhalt wieder Fahrt aufgenommen.


Handball-Landesliga: Letmather TV – TuS Wellinghofen 29:22 (15:7). Nicht wenige Zuschauer rieben sich verdutzt die Augen. Die Dortmunder Vorstädter hatten tief in die Trickkiste gegriffen. Sie begegneten dem Letmather Rückraum mit einer doppelten Manndeckung und in der Offensive rannte Keeper Blömer zu Gunsten eines siebten Feldspielers immer wieder zur Bank. Es dauerte knapp zehn Minuten, bis sich der LTV auf diese ungewohnte Situation eingestellt hatte. Die Abwehr bildete eine Einheit, profitierte aber auch von zahlreichen Fehlwürfen der limitierten Gäste. Das Spiel mit dem zweiten Kreisläufer brachte ihnen keinen Erfolg. Auf der anderen Seite stellten sich die Letmather mit Ballverteiler Frank im Spiel vier gegen vier nicht schlecht an.

Nach dem 6:5 übernahm der LTV das Kommando

Der wieder genesene Ludwig erwies sich auf Linksaußen als feste Größe, schloss gut ab. Ilsen besorgte die erste LTV-Führung (6:5) und im weiteren Verlauf bauten die Hausherren ihren Vorsprung immer weiter aus. Kurz nachdem Ludwig einen Siebenmeter an den Pfosten gesetzt hatte (19.), gab der TuS Wellinghofen zumindest die doppelte Manndeckung auf. Am Überzahlspiel vor dem LTV-Kreis hielten die Gäste trotz ausbleibenden Erfolges jedoch fest. Nach dem 6:6 (13.) erzielte das Schlusslicht bis zum Pausenpfiff nur noch einen Treffer (10:7).

Im zweiten Abschnitt hätten die Letmather mit ruhigerem Spielaufbau einen noch höheren Sieg landen können. Auch gute Paraden des eingewechselten Kamener standen diesem Vorhaben im Weg. Weil auch die Abwehr nicht mehr so kompakt stand, änderte sich an der Tordifferenz bis zum Abpfiff der nicht immer konsequenten Schiedsrichter Helfrich/Prüfer (Hagen) kaum etwas. Nach dem 20:13 (40.) verkürzten die Gäste zwar auf 22:17 (47.), kassierten dann wieder vier Gegentreffer in Serie ein.

Am Ende hatte der verdiente Sieger insgesamt acht Empty-Net-Tore verbucht. Nach dem 29:22 durch Ilsen (56.) steuerten die Letmather nicht mit letzter Konsequenz den 30. Treffer. Den Schlusspunkt setzte Torsteher Schulte, er entschärfte Vogels Siebenmeter.

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