Eishockey

Mathias Lange fehlen die Worte

Emotional verlief gestern die Verabschiedung von Mathias Lange (li.) durch Wolfgang Brück (re.).

Emotional verlief gestern die Verabschiedung von Mathias Lange (li.) durch Wolfgang Brück (re.).

Foto: Max Winkler

Hemer.   Die Verabschiedung beim gestrigen Saisonkehraus der Roosters ist sehr emotional.

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Nun ist die Eishockey-Saison für die Iserlohn Roosters definitiv beendet. Im Alten Casino am Hemeraner Sauerlandpark verabschiedeten gestern Abend knapp 400 Fans im Rahmen einer launigen Abschlussparty das Team in die Sommerpause, wenngleich die Resonanz bei früheren Veranstaltungen schon größer war. Doch der letztendlich enttäuschende Saisonverlauf hat weniger Fans in Feierlaune versetzt.

Höchst emotional verlief die Verabschiedung von Torhüter Mathias Lange, der am lautesten von den Partygästen gefeiert wurde. Wolfgang Brück, der geschäftsführende Gesellschafter, hob die großen Verdienste des Torhüters hervor, der Teil der bislang erfolgreichsten DEL-Phase der Roosters war. Und er entschuldigte sich bei Lange für das fehlerhafte Verhalten des Klubs im Umgang mit dieser heiklen Personalie. Unter Tränen bedankte sich der sichtlich gerührte Goalie.

Verabschiedet wurde auch Trainer Jamie Bartman. ,,Du bis ein absolut gradliniger, ehrlicher Mensch. Das ist das, was ich absolut an Dir schätze“, lobte Brück den scheidenden Coach und würdigte seine Leistung auch als „Feuerwehrmann“, weil er mehrfach in Phasen eingesprungen war, als es „richtig beschissen aussah.“ Bartman bedankte sich, dass er bei den Roosters einer Chance bekommen habe. „Ich werde diese Zeit hier nie vergessen.“

Als „Spieler der Saison“ wurde nach einem Voting per Facebook Topscorer Jon Matsumoto ausgezeichnet. In seinem Statement schloss er einen Verbleib am Seilersee durchaus nicht aus. Im Rahmen einer Versteigerung von sechs Trikots für die Glückstour der Schornsteinfeger kamen knapp 950 Euro zusammen (weiterer Bericht folgt).

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