Rollhockey

Mission Titelverteidigung startet

Auch wenn Katharina Neubert hier eine Remscheiderin attackiert, so sind es die Bergischen, die zum Angriff auf die ERGI blasen.

Auch wenn Katharina Neubert hier eine Remscheiderin attackiert, so sind es die Bergischen, die zum Angriff auf die ERGI blasen.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.  Für den ERG Iserlohn startet am Samstagabend in die Rollhockey-Damenbundesliga.

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Auf stürmische Zeiten in der Rollhockey-Damenbundesliga stellt sich Serienmeister ERG Iserlohn ein. Das Team selbst hat seinen ersten Auftritt Samstagabend um 18.30 Uhr beim TuS Düsseldorf-Nord.

Ungemütlich könnte es für die ERGI deshalb werden, weil die größten Konkurrenten aus der Vergangenheit ihre Kader gehalten haben. Zum Beispiel haben die jungen, aufstrebenden Spielerinnen der IGR Remscheid wertvolle Erfahrungen gesammelt. Dazu zählt auch die Gewissheit, dass es möglich ist, die ERGI als zweiten Sieger dastehen zu lassen. Vor zwei Wochen holten sich die Bergischen durch ein 5:3 über Iserlohn den Supercup. In den im Frühjahr ausgetragenen Finalspielen um den Pokal und die Meisterschaft zog Remscheid noch den Kürzeren.

Doch Remscheid ist nicht das einzige Team, dem ERGI-Spielführerin Katharina Neubert eine Menge zutraut. „Bison Calenberg ist stark, die RESG Walsum hat gute Spielerinnen dazubekommen, aber auch bei jungen Teams wie dem RSC Cronenberg sieht man, dass sich etwas entwickelt. Das Rennen um die Play-off-Plätze wird eng“, sagt sie, da nur für vier Teams Platz ist. „Unser klares Ziel ist natürlich die Titelverteidigung.“ Insgesamt gehen acht Vereine an den Start. Die Moskitos Wuppertal, die ihre Mannschaft 2018/19 noch vom Spielbetrieb zurückgezogen haben, sind genauso wieder dabei wie der RHC Recklinghausen.

Dass die Düsseldorferinnen in dieser Aufzählung fehlen, bedeutet nicht, dass Katharina Neubert ihnen keine erfolgreiche Saison zutraut. „Die sind schwierig einzuschätzen, weil sie im Umbruch stecken und zuletzt viel für den Nachwuchs getan haben. Da kann sich ein gutes Team entwickeln, trotzdem wollen wir den ersten Saisonsieg einfahren. Wir sind jedenfalls vollständig.“ Auch die ERGI hat ein leicht verändertes Gesicht erhalten. Saskia Pothöfer (Wechsel zum Inline-Hockey) und Kimberly Scheer (zurück in die Schweiz) sind weg, neu dabei ist die aus Schwerte kommende Perspektivspielerin Greta Saure und die erfahrene Simone Fierll.

In wenigen Wochen beginnt eine dreimonatige Phase, in der Maren Wichardt aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung stehen wird. Damit fällt die erfahrenste und wiederholt torgefährlichste Spielerin der gesamten Liga aus. Vor allem aber steht die ERGI – stand jetzt – ohne Trainer da. „Wir koordinieren in dieser Sache, aber spruchreif ist noch nichts.“

ERGI: Ehlert, Behrens; Oligschläger, Wichardt, Franziska Neubert, Katharina Neubert, Runge, Fierll, Saure.

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