Eishockey

Mit dem bewährten Duo in die neue Saison

Jari Pasanen und Jamie Bartman trainieren die Roosters auch in der kommenden Saison.

Jari Pasanen und Jamie Bartman trainieren die Roosters auch in der kommenden Saison.

Foto: Stefanie Albedyhl

Iserlohn.   Roosters verlängern mit Jari Pasanen und Jamie Bartman. „Unsere Aufgabe ist noch nicht erledigt.“

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Jari Pasanen wird auch in der kommenden Saison die Iserlohn Roosters trainieren. Das erklärte am Montagmittag Wolfgang Brück, der geschäftsführende Gesellschafter des DEL-Klubs, im Gespräch mit dem IKZ. Auch Co-Trainer Jamie Bartman bleibt für eine weitere Serie am Seilersee.

„Wir sind mit der Arbeit des Trainergespanns sehr zufrieden“, begründete Brück diese Entscheidung und hat dabei die langfristige Arbeit des Duos bewertet. „Es gibt daher keinen Grund, das zu ändern“, so Brück weiter. Er lobte zudem, dass sowohl Pasanen als auch Bartman stets offen für neue Wege sind („vier Spieler waren im Sommer im Trainingscamp in Finnland“) und mit dem Klub viel erreicht haben, obwohl die Roosters im Vergleich zu anderen Konkurrenten deutlich eingeschränktere Möglichkeiten besitzen. Brück machte deutlich, dass diese Entscheidung schon vor längerer Zeit getroffen worden ist.

„Wir haben in den letzten drei Jahren schon einiges bewegt und wollen noch mehr bewegen. Unsere Aufgabe ist noch nicht erledigt“, begründet Jari Pasanen, seine Arbeit bei den Roosters fortzusetzen. „Es hat uns alle gewurmt, dass wir dreimal in Folge im Viertelfinale ausgeschieden sind. Es ist jetzt unsere ganz, ganz große Herausforderung, tiefer in diese Runde vorzustoßen. Das ist auch im kleinen Iserlohn machbar.“ Außerdem mache es Spaß, in der Waldstadt zu arbeiten, lobt der Finne, der 2012 als Co-Trainer von Doug Mason kam und seit Oktober 2013 Cheftrainer ist, auch das Umfeld. „Der Verein ist eine homogene Gruppe.“ Ihm haben auch andere Angebote vorgelegen, darüber habe er jedoch nur mit seiner Frau gesprochen und sich schnell entschieden.

Derzeit nur dünnes Polster auf die Nicht-Play-off-Ränge

„Momentan läuft es noch nicht so, wie wir es geplant hatten“, beschreibt der Trainer nach den Höhenflügen der letzten Saison den aktuellen Stand und verdeutlicht, dass man mehr erwartet habe, begründet das aber mit den zahlreichen, hinlänglich bekannten Problemen.

Derzeit liegen die Sauerländer auf Platz zehn und damit im Bereich ihres ersten Saisonziels. Der Blick auf die DEL-Tabelle offenbart inzwischen aber schon deutliche Tendenzen: München zieht an der Spitze recht einsam seine Kreise, am Ende kämpft Schwenningen um den Anschluss. Dazwischen liegt ein Feld, dass wohl primär um die Plätze zwei bis acht kämpft, für den Rest geht es zum aktuellen Zeitpunkt zunächst darum, auf Rang neun oder zehn einzulaufen und damit die Pre-Play-offs zu erreichen. Iserlohn hat auf den Achten Ingolstadt schon elf Punkte Rückstand, spürt aber im Kampf um die 1. Play-off-Runde den heißen Atem der Verfolger.

Wichtige Punkte, aber kein perfektes Wochenende

„Die drei Punkte gegen Krefeld waren sehr wichtig“, bilanziert Jari Pasanen das Wochenende. „Aber es war kein perfektes Wochenende“, ergänzt er mit Blick auf die knappe Niederlage in Ingolstadt.

Dabei attestiert er seinem Team für den Auftritt bei den Panthern eine ordentliche Leistung. Individuelle Fehler und zu viele Strafzeiten haben aber einem besseren Resultat im Weg gestanden. „Überflüssig und dumm“, ärgert sich der Coach, der jedoch das große Engagement seiner Spieler hervorhebt. „Es gab viele Lichtblicke.“ So bescheinigt er Luigi Caporusso zwei Topleistungen, auch bei Jason Jaspers hat er einen Formanstieg ausgemacht. „Unser Gegentorschnitt wird niedriger“, macht Pasanen eine Weiterentwicklung an dieser Statistik fest. „Es geht in die richtige Richtung.“

In den kommenden Wochen erhöht sich wieder die Intensität, zahlreiche Spiele stehen nun auf dem Programm. „Da kann man aufholen.“ Ob Greg Rallo am Freitag gegen Berlin wieder dabei ist, steht noch nicht fest. Spielen können jedoch trotz ihrer großen Strafen in Ingolstadt die Stürmer Blair Jones und David Dziurzynski.

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