Skaterhockey

Mit Zuversicht gegen die Rockets

Für die Samurai (hier gegen Lüdenscheid) steht eine ganz wichtige Partie auf dem Plan.

Für die Samurai (hier gegen Lüdenscheid) steht eine ganz wichtige Partie auf dem Plan.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.  Skaterhockey: Samurai gehen locker und entspannt in das zweite Play-off-Viertelfinale.

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Saisonende oder Hoffnung auf den großen Coup? Wenn Skaterhockey-Bundesligist IH Samurai am Sonntag um 17 Uhr gegen die SHC Rockets Essen zum Viertelfinal-Rückspiel in den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft antritt, dann geht es um Alles oder Nichts.

Nach der 3:6-Niederlage im Hinspiel stehen die Waldstädter natürlich unter Druck und können nur im Erfolgsfall eine dritte Partie erzwingen, die dann am 2. November in Essen stattfinden wird. „Ich habe ein gutes Gefühl, wir können entspannt an die Sache herangehen“, sagt IHS-Routinier Marcel Brozé und verweist darauf, dass man mit dem Pokalsieg im Oktober bereits dafür gesorgt habe, dass sich die Serie 2019 positiv in den Köpfen festgesetzt habe.

Die Rockets gehören zu den offensivstärksten Teams

Mit dem Tabellenzweiten der Hauptrunde aus Essen stellt sich in der Heidehalle am Sonntag der klare Favorit vor. Allerdings lag zwischen den beiden Teams im ersten Aufeinandertreffen vor zwei Woche in der Ruhrmetropole nicht viel. Immerhin war es den Iserlohnern gelungen, eine der offensivstärksten Mannschaften in einer generell torarmen Partie bei sechs Treffern zu halten. Das Problem war allerdings die eigene Ausbeute, denn den Gästen gelangen nur drei Tore.

„Das schwache Überzahlspiel war unser größtes Manko“, legt Marcel Brozé den Finger in die Wunde. Hier besteht in jedem Fall Verbesserungsbedarf. Und der Verteidiger ist sich sicher, dass das auch gelingt: „Wir haben viele erfahrene Spieler. Da sollten wir in der Lage sein, das umzusetzen.“ Hinzu kommt das Heimrecht. Auch dieser Vorteil dürfte, eine ähnlich konzentrierte Leistung wie in Essen vorausgesetzt, ein paar Prozentpunkte bringen.

Im personellen Bereich müssen die Samurai weiter auf Nils Hoffmann verzichten, der sein Kontingent an möglichen Einsätzen in der ersten Mannschaft bereits erfüllt hat. Verletzt ist dagegen Josef Schäfer. Dennoch werden die Gastgeber drei komplette Reihen aufbieten können. „Und der augenblickliche Play-off-Rhythmus, in dem nur alle 14 Tage ein Spiel stattfindet, kommt uns älteren Spielern ja entgegen. Bis zur nächsten Partie haben wir uns dann wieder erholt“, scherzt Marcel Brozé locker - vielleicht eine gute Voraussetzung, um das frühe Saisonende abzuwenden.

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